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interessante Umstanbc setze. Durchdas ersterc gewinnt cr dcn Vorthcil,daß er die wichtigsten Umstände überihre Geschichte blos anzeigen, undschon durch kleine Winke die Vorstel-lungen auf die Dinge lenken kann,die man nothwcndig wissen muß,um alles recht zu fühlen; und durchdas andere gewinnt er zum vorausuiisrc ganze Aufmerksamkeit. Es istunstreitig eine der vergnügtesten undaimutthsvollestenGemüthsbeschässti-gnugen, sich bekannte und interes-sante Personen in Umstanden vorzu-stellen , die das Innerste ihres Her-zens durch manchcrleyVorstellungcnaufrühren. Und welche Gelegenheit,uns Empfindung zu lehren, und dieBewegungen unsers eigenen Herzenszu lenken und zu berichtigen, konntebesser scyn, als die diese Dichtungs-. art anbietet? Sie ist nicht nur ei-ner ungemein viel großer» Mannig-faltigkeit, sondern auch einer sehrviel vollkommncren Bearbeitung fä-hig, als der Erfinder darin ange-bracht hat. Die Herolden des Ovi-dius sind blos verliebt, und zu sehrin einerlei) Ton nnd Charakter, under hat, nach scmcr gewöhnlichenArt, auch da zu viel gespielt. Unterdcn Neuern haben die Englander dieseDichtung'sart wieder aufgebracht,und Pope hat in seiner Heroide,»heloise an AbclarO, ein so vollkom-menes nnd so reizendes Muster die-ser Gattung gegeben, daß es einenallgemeinen Geschmak an solchen Ge-dichten hatte hervorbringen sollen.
Seit kurzem haben sich einige fran-zösische Dichter so sehr in diese Dich-tungsart verliebet, daß man bereitseine große Menge franzosischer He-rolden sieht, und leicht vorzusehenist, daß in kurzem ein Mißbrauchdavon werde gemacht werden. DieDeutschen scheinet diese Gattung we-niger gerührt zu haben; wir habennur einige schwülstige Versuche hier-
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in H. Doch kann man einigermaßenlwielands Briefe der Verstorbenenhiehcr rechnen. Also ist hier nochRuhm zu erwerben.
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Ein (sehr flüchtiger) Versuch findet sichin den Kkclangez lirreraires . . . p.rrkelr. cie lo cklzrpc, pzr. 1765. 1 2. S- 67.und auch in den Samml. seiner Werke,Par. 1779U, f. 8. 6B. — Dorat gedenkt,in seiner cie I'ricrnicie Oeuvr.
?sr. 1769. I 2. B. I. S. 95. einer ck ,crcreökckr. t). (Oicleror) die sich vorder l.crrrest'Ovicieö ^uliedeSPcza», k>sr. 1767 .8.und jetzt im Iten Th. der vcuvr. cie ?e-7-üi, S. ?5 u. f. lstege 1791. 12. fin-det, worin diese Lichtart sehr scharf ge-prüft, und tief herabgesetzt worden ist, uNdwogegen er sie nicht eben glücklich »er,thcidigt. — Auch hat cr, cbcud. S. 75.in einem Briese an eine Lame noch et.was über die Theorie dieser Oichtart ge.st>gt. — In der ztcn Samml. der Frag-mente über die neuere deutsche lstttcratueS. 240. Anm. kommt etwas darüber vor,das mit N. Bibl. dcr schönen Wiss. B. 5.S. i-z zu vergleichen ist.'— In den Brie-fen zur Bildung dcS Geschmackes handeltim ztcn Thcile der 14W (in der neuenAuflage der i6tc) Brief von dcr Naturund Geschichte der Hcroidc. — In Hrn.Eschcnburgs Entwurf einer Theorie undkittccatur dcr schönen Wissensch. S. -00.dcr AuSg. von >789. — —
Gedichte dieser Art sind geschrieben mor,den, untee dcn Romern, vonsi>. Gvi.vius Naso (istcrolclcr, 2l an der Zahl,obgleich, höchst wahrscheinlich, nicht ästevon ihm, in seinen Werken, deren besteAusgaben, kam. 1471. t. 2 B. (Lä.pr.) Vir, 14L2. k. 2 B. Ven. spcl.tUci. 150z. 8- Z Th. b -ugst. ö. ,629.>2. zB. L. nor. lZau. Ueint. Dingel.,661. i2 .zV. virrs^. 171z. 12. zB.Lur. Lurmanni. 1727.4. 4B.
Glinst. Lrinäl. 1745. 16. 5B. erschie-nen sind, und von welchen und dcn übri-gen
H HosmanswaldauS Hcldcnbriese.