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dicht von Alexander dem Großen gewesen.In diesem wird nichts besungen, als wasCurtiuö berichtet. Und jenes stimmt,nach dem Auszugs aus der prosaischen Uimarbeirung desselben, in den ^«langesrires ckune ^rsircle Lihl. Vc>I. dl. Oiul^.?»rrie, ?ar. l/zo. S. 97 u. f. vorzüg-lich S. Ii; zu urtheilen, in mehrernStücken mit dem gedachten griechischenRoman übcccin. Das, an der letztemStelle, erzählte, mit Hülfe von Zaube-rern , und unter einer Glasglocke vorge-nommene Untertauchen in das Meer, z.B. findet sich, auch iin Griechischen (S.?abr. kibl, ^r. hil, III. c. 8. S. 277.)tlcbrigcns find auch, wie die Folge zeigenwird, italienische, aus diesem Romange-zogene Romanzen vorhanden. -- Dievierte Gattung der romantischen Epopöenbesingt die scharen Raul Oes Grössen,und seiner zwölf Pairs, des Rcnaud deMvntauban, Rolor.d, Ogier, Gucrin,^üon, Doolin von Maynz, u. v.a. m. Auch von diesen sind die ältestenin französischer Sprache abgefaßt, ob esgleich auch nicht, wie die Folge zeigenwird, an italienischen und deutschen Nach-ahmungen gefehlt hat. Daß sie sämmt-lich, mehr oder weniger, aus der ange-führten lateinischen Geschichte jenes Kai-sers geflossen, oder durch sie veranlaßtworden sind, leidet keinen Zweifel, unddaß, in den Ritterzeitcn, Karl der Große,und seine Pairs, nicht anders, als bewun-dert werden konnten, bedarf keines Er-weises. Die ältesten jener Gedichte sollenschon in dem Anfange des iztcn Jahrh.(wie j. B. das von Montauban handeln-de, Kibl. clcs Ii->m. Bd. 0. S.ozo l ge-schrieben worden sepn; jedoch scheinen ei-nige neuere französische Litteratorcn, z. B.Tressan, ein spätere? Zeitalter für sie an-zunehmen. Sie sind, gleich denen vomArtuc und der Tafelrunde, größtenthcilstn Prosa gebracht, und dann gedruckt, sowie Auszüge aus ihnen in den vorher an-geführten Werken geliefert wordenundNachrichten von ihnen sind in des du FreS-ZI0I) lUhi. cl 5 fivmoiis, Bd. 2. S. i8>.in des Qual rio bicor. e liag. ck'o^ui hve-
ii», Vol. IV. S. ;z6 u. f. zu finden. —Als eine fünfte Gattung von Ritterrv.manen lassen sich die Geschichten vonAmaSis ansehen; und mehrere französi-sche Littcratoren setzen solche so gar mitden Dichtungen von Artur und der run-den Tafel in ein Zeitalter. Aber, soviel ich weiß, sind keine versificirtcn, frü-hem eigentlichen Gedichte davon vorhan-den, oder doch bekannt. Und eben sowenig ist der eigentliche Urheber derselben,oder das Land, und die Sprache, inwelcher sie zuerst erschienen sind, oder diewirklichen Begebenheiten, welche ihnenzum Grunde liegen, bis letzt ausgemacht.Daß sie nickt, wie man gewöhnlich zuglauben pflegt, spanischen, sondernebenfalls französischen Ursprunges sind,hat der Graf Tressan in dem vil'e. pre.liminaire, vor seiner TüacluÄion Ulireck'ümaclis cle Lzuls, zu crweilen ge-sucht ; und allerdings würde es sonderbarsepn, wenn ein spanischer Schriftsteller ei-nen französischen Ritter zu seinem Heldengewählt hätte. Die davon vorhandenenAusgaben werden, indessen, für liebcr-seyungen aus dem Spanischen ausgegeben,und diese spanischen Originale (ob gleichNie. Antonius in s. Libl. Hilf,. Vor.Bd.-. Iii,. 8. Kap.?. n.291. ihnen einenVerfasser, Vasco Lobeyra, gicbt, der imizten Jahrh. gelebt haben soll) reichen,so viel man mit Gcwisheit weiß, nichtüber das Jahr >;:6. heraus. Da, wiegedacht, diese Romane nur in Prosc nochda sind - so halte ich mich bei, ihnen nichtauf. Mehrere Nachrichten von ihnen,und ihren Ucbcrs. und Nachahmungen fin-den sich in des du Fresnoy Libl. siez IG-rnans, Bd. z. S. >9; u. f. und in desQuadrio Scor. e Ii»», ckozni Uoeiw,Vol. IV. S. ;>6 u. f. Nur will ich bc«merken, daß Torq. Tasso die ersten Bändedieses Werkes allen andern Dichtcreymdieser Art vorzog. — Eine sechste Gat-tung von romantischen Epopöen machendiejenigen aus, welche von einzeln, inder Geschichte gar nicht vorkommenden,oder doch darin nicht berühmten Rittern,als von Guerin de Lvbcranö, Gautier
d'Avignon