Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
523
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Hel z-z

die Bewohner der Abendländer habenmußte, ist sehr begreiflich. Und beydekonnten leicht, durch die lateinische Ge,schichte des Curtius, unter ihnen bekanntwerden. Jene Romanzen scheinen, in-dessen, wenn nicht gfinzlich aus einemgriechisch geschriebenen Werke gezogen;doch dadurch veranlaßt morden zu se»n,und dieses Werk wimmelt von abenteur,lichen Dichtungen. Es wird, gewöhn-lich, für eine llebcrsckung aus dem Per-sischen, und diese Ucbersehung für eine,ums Jahr 1070 gemachte Arbeit des Sc-t !)Us ausgegeben (S. Rabric. Lilil. gr.Icht>. HZ. c. 8. S. Z"7. und 212.) Allein,wie wenn daS Werk ursprünglich in Gros-Griechenland wfirc geschrieben worden,und die, daselbst und in Emilien, durchdie Normfinncr bekannt gewordenen Rit-tersittc» und Vorstcllungöartcn, Einflußauf die darin dem Alexander beygclegtcnHandlungen, und die darin befindlichenDichtungen gehabt Hütten? Wenn dieseGeschichte, weit entfernt, wie Wartonweynt, eines der Urbilder her romanti-schen Dichterei) gewesen zu scyn, gleich-sam nur ein Abdruck derselben, oder ebendurch diese romantische Vorstellungsartenzum Dasciin gelangt, und die darin, demAlexander zugeschriebenen Abenteuer, weitentfernt auf die Schilderungen der rittcr»iichcn Abenteuer Einfluß gehabt zu haben,nach dem Muster von diesen, gebildetwären? Daß den, in solchen Werkenselbst, gegebenen Nachrichten von ihremUrsprünge, besonders in den Werken ausjenen Zeiten, sehr selten zu trauen ist,wissen wir zur Billige, und zeigt sich sogar in der lateinischen Uebersctzung ebendieses Werkes, yer Verfasser wollte Ae«sopus heißen, und eignete seine Arbeit demSohn des Kaiser Constantin des Großenzu; aber es hat sich gefunden, daß erJuiiuS Valerius hieß, und ums I. >><?ogelebt hat. (S.Ou Lange Llosssr.voc.

Gedruckt ist diese lateinischeUcbcrs. Strasb. 1486 und >494- t> so wiebei) der Ausg. der Lvmmeurar. Lact,von Grckvius; und ans ihr ist denn wie«der eine französische, bis jetzt noch nicht

gedruckte (f. ö^onrkauc. Libliork, östtcrpr)und eine Deutsche vonJ. Hartlicb, Augsb.1478. t. (s- G. W- Panzers Annale»derfiltern deutschen Litteratur, S. 160 u. f.)gemacht worden. Auch bat A. G. Walchin seiner Einladnngsschrist von einigen al-ten deutschen Büchern, Schlcußingcn177z. 4. einige von den ungereimten, indem Werk enthaltenen Fabeln, abdruckenlassen. Und dieses Werk nun wurde nichtallein ums I. ,zz6 von einem MagisterQualichmus in lateinische Verse gebracht.(S. iwiir. Libl. gt. a.a. L>> S. 277 undQuadrio 8t0t. e Rag. ci'ogoi Roesia,Voi.IV. S.478) sondern hatauch, wahr-scheinlicher Weise, und schon viel früher(S. die Liizl. fies Romans des du Fres-noi), Bd. s. S. --9) nfihmlich ums I.iiyz. ein Gedicht des Alexander de Paris,oder de Bcrnay und Lambert Licovs infranzösischen Versen veranlaßt. Wäredieses aber auch erst, wie der Verf. dexRevolution; sie la jangne träne, a. a.O. S.i;8 behauptet, ums I. 122z ge-schehen: so würde denn doch, eben derLibl. cles Romans des du Frcsnoy, B.s.S. -27. zu Folge, schon um die gedachteZelt, ein Rittergedicht von diesem grie-chischen Fürsten Lc Roman ch ^lexanckroet cle Lligcs ton tils von Chrcticn deTroycS vorhanden gewesen seyn. Auchsind in eben diesem Werke, S. 229 meh-rere vom Alexander handelnde Gedichteangeführt. Jenes crstere derselben, nfihm-lich das Werk des Licovs und Bcrnay,zeichnet sich nach den, in den Revolur.lie la langus trsnc. S. l6z u. s. ange-führten Stellen, nicht allein vor den frü.Hern ans, sondern die Versart, in wel-cher es geschrieben ist, die zwölffüßigcnJamben haben ihren Nahmen, Alexan-driner, auch wahrscheinlicher Weise vondem Helden des Gedicktes erhalten. Daßes nichts, als eine Ilebersctzung sey, sagtder Vers selbst. Aber das Original des-selben ist kcincswcgcs, wie in der, ebengenannten, französischen Schrift behauptetwird, das, in der Folge vorkommende,ums I. l2o<s von Phil. Gualtier de Cha-tiiivn, geschriebene lateinische Heldenge-dicht