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2 (1792) [E - J]
Entstehung
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d'Amgnon u. d. m, handeln, und wovonQuadrio (a. a. O. S. 5S7) ein, obgleichkeineswegcs vollständiges Verzeichniß ge-geben hat.. Es ist, indessen, nicht derMühe werth, solches zu ergänzen. Dieältesten derselben sind ebenfalls in franzö-sischen Versen, und, zum Thcil schon imi-ten Jahrh. geschrieben. Aber auch beyander» Völkern hat es, wie sich in derFolge zeigen wird, nicht an Originalendieser Art gefehlt, ob sie gleich, spätererschienen, und größtentheils in Prosaabgefaßt sind. In Frankreich oder viel-mehr in der französischen Sprache, wä-ren also die ersten Keime der romantischenEpopöe in so fern zu suchen, als die ih-nen vorhergegangenen lateinischen Ge-schichten sich nicht dazu rechnen lassen,und die, diesen zum Grunde liegendenBrittischcn, Fränkischen, u. a. Liederund Gesänge nickt mehr cxistircn. Wenndie Franzosen gleich nicht, als die eigent-lichen Erfinder derselben angesehen werdenkönnen: so würden wir, ohne sie, dochschwerlich einen Orlsnäc» Furiolo, undeinen Obcron erhalten haben. Die Ur-sachen ihre? Entstehung so wohl, als ih-rer großen Vervielfältigung in diesemLande und in dieser Sprache liegen un-streitig in dem, in Frankreich so eifrig be-triebenen und vervollkommten RUterwe-scn selbst. Es war hier gleichsam in einordentliches System gebracht; und derWerth, welcher darauf gelegt wurde, derGlanz, der es umgab, der Einfluß, wel-chen eS hatte, so wie die ganzen Einrich-tungen desselben mußten, sehr natürlich,zu Darstellungen von den Thaten seinerMitglieder führen. Selbst der Gebrauch,daß, den Statuten desselben zu Folge,(S die Kcsrure äc I'orcire ciu k>r. Fsprir,in Montfaucvns Vinnum. ciela hävnsr-chie Franc. ?sr. 1729 u. f. tnl. ;Bde.Bd. 2. S. z-9) die Ritter ihre vollzoge-nen Abenteuer zu erzählen verbunden wa-ren , und daß diese treulich zu Buche ge-bracht und aufbewahrt wurden, kann et-was dazu beogcrragen haben. Der innreWerth dieser erstem, früher» derselben istübrigens von keinem Belange, und auf

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keine Art mit ihren Nachahmungen, mitden Werken eines Ariost, Speicher, Wie»land, Nicolai, u. a. m. zu vergleichen;und weil sie die Epopöen ihrer Zeit sind,nur weil sie den Stoff zu den Werken die-ser ihrer Nachahmer, und zugleich Bey-träge zur Äennrniß des Geistes und derDenkart dieser Zeit enthalten, habe ichhier von ihren Eigenheiten und ihrem Ur-sprünge einige Rechenschaft geben zu müs-sen geglaubt. Ausführlicher von ihnenüberhaupt handeln ausser den, bey demArt. Abenteurlick angeführten Schrift-stellern, noch zum Theil, Warburton»ins. Ausg. des Shakcsp. bey dem StückeOnvc'5 lab-mr lock; — Percy in denAbhandl. vor dem itcn und ztenBde. derkcllizues c-Fsnc. engl. Uoeiry, Fonci.1765, 8. zB. — Beattie (über denStoff und den Ursprung derselben) in demzte» Äbschn. s. Abhandl. On Fahle zuckknmsncc, IN s. Oiilcrrsr. mnr. snckcritic. S. ;>«. — Montesquieu (von ei-nigen darin vorkommenden Gebräuchen)in dem FFprir äezlmix, Luv. XXVIII.c. 22. —

Uebrigcns sind, von den Neuer», anepischen Gedichten überhaupt geschriebenworden, in lateinischer Sprache: Depri'm» Lxpeä. ssrrilse Ueß. hlunnur.in LsIIisü, sc cic rebus Acliis VVsI-rhsrii .üquirsnor. ?rinc. Lsrmen ep.

8sec. VI. Ilx cvci. micripr

pro«!. .. s Fr. Lhrist. I. Fischer, lüpF.1780. 4- Deutsch, nach einer volliiänd.Handschr. von Fdr. Molter, Earlsr. <782.8. (Das Gedicht war schon vorher, ausein paar Versen in den /Znnsl. Uozur.l-ib. II. S. >zo und aus noch größernFragmenten in Muraler! ksnrici. Irsl.Bd. 2. Th. 2. S. 704. Bd. z. S. 96; be-kannt. Daß es ganz so alt seyn sollte,als es auf dem Titel heißt, daran stehtsehr zu zweifeln; daß der Herausgeber ihmeinen ganz falschen Titel gegeben hat, unddaß es nicht, wie ein paar Littcracorengesagt haben, eine „vortrestiche" Epopöeist; muß jede» der Jnnhalt lehren. Nichtvom Attila, sondern von den Thaten deSWalther, sakce eS überschrieben worden

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