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sagen scheint, nur von diese» Völkern al-lein , und schon weil früher in den Abend-ländern getrieben, als das Werk, vonweichem Warton spricht, nähmlich diebstissoria Lricvnum des Gottfried vonMonmouth geschrieben ist. Wir wissen,unter andern, ans dem Annalisten Karldes Großen, dem so genannten ?oera Ssx.welcher im neunten Jahrhundert lebte,daß Karl der große
8ruck»ir roram rsrinnemI-r leAem curkur nolcereund daß er
S^cierios orcu? , curssus obirusquenorabsr,
hsullus cum punökus ^ociiacl la-ruir.
Das wunderbare Horn, welches, in somancherle» Gestalt, in den Rittcrroma-uen erscheint, ist, ohne alle Rücksicht aufdas, was Olaus Magnus (De gurentlurnu, lstakn. rz^i. S. 27 u. f.) da-von erzählt, viel älter, als Warton (inder biiünrzc lit'ünZI. lLnecr^ selbst, B. I.S. >Z2) es macht. Er leitet seinen Ur-sprung aus dem, ums I. 1070 vorgeb-lich aus dem Persischen in das Griechische,und aus diesem wieder ums I. 1190 indas Lateinische übersetzten Roman vonAlexander dem Großen herz aber, wennder Gebrauch eines bloßen Hernes, oderauch eines, in der Form eines Hernes ge-bildeten, spätern ganz metallenen kriege-rischen Werkzeuges nicht, natürlicher, sichvon Völkern herschreibcn müßte, welchevorzüglich sich mit der Jacht beschäftigten(welches der Fall der Morgenländer nichtwar) und die erst spät die Metalle kennenlernten: so kommt eS doch, schon in dem,wenn gleich nicht in dem sechsten, dochhöchstens im stcn Jahrhundert geschriebe-nen Gedichte l)c prima cxpeclic, T^rri»lae, V. 206 vor, und es ist so sehr in dieSitten und Gebräuche der AbendländischenVölker verwebt, daß, wahrscheinlicherWeise eine ganze Wissenschaft bcy denFranzosen den Nahmen (le Ula-vn) da,von erhalten hat. War aber cinmahl derGebrauch desselben überhaupt da: so wa-ren seine Wirkungen in den Händen eines
kühnen und glücklichen Kriegers, sehr leicht,ohne alles fremde Urbild, in Wunder zuverwandeln. Diese Wunder sind nichts,als Erhöhung, oder dichterische Darstel.lung des Schreckens, welchen eS einflößte,oder der Thaten, welche der Held verrich-tete, und der Eigenschaften, welche eebesaß. Frcylich aber muß man, wie ge-dacht, den ersten Keim aller dieser Dich-tungen nicht mit der Fortbildung dersel-ben verwechseln. Jener lag, inclncs Be-dünkens, in den Sitten und VorsiellungS.arten der abendländischen Völker selbst,entsprang aus den, ihnen eigenen, An-sichten der Dinge, aus ihrer eigenthüm-lichen Lebensweise, aus ihrer, dieser Le-bensweise angemessenen Geistesbildung, underhält sich, wie die vorher angeführtenBeysptclc ebenfalls beweisen, noch jetzt zumThcil in dem Volksaberglauben. Wiewäre er in diesen gekommen, wenn ernicht aus jenen Umständen selbst entsprun-gen wäre? Daß dieser erste Keim, indes-sen, durch die Bekanntschaft mit Morgen-ländischen und arabischen Dichtungen undVorstellungsartcn, Zusätze erhielt, mo-dificirt und entwickelt wurde, scheint ebenso gewiS zu sepn; und mancher Zug inden romantischen Epopöen ist unstreitignickt in den abendländischen Gebräuchenund Einrichtungen gegründet, oder hatdarin nicht gleichsam sein Urbild, sondernist dichterische Darstellung ausländischerGegenstände. Die feurigen Seen, z. B.die öfterer darin die Schlösser der Riesenund Zauberer umfließen, sind, wie Hurd(t-errers 011 Okivglr)' airä komsncc,bei) s. .Väor. snti ?c>Iicic. Oisl. Bd. ).S- -97 u. f. AuSg. von 1776) bemerkt hat,wohl aus dem griechischen Feuer, das dieAbendländischen Völker bey ihren Zügenins gelobte Land kennen lernten, ent-sprungen. Und eben so ist vielleicht man-che Dichtung, manches Bild, so gar auSder Bibel (vorzüglich aus der Offenbah-rung Johannis) und selbst aus classischcnSchriftstellern genommen; oder doch ein,in den Sitten und Gebräuchen dieser Völ-ker selbst sich findender Gegenstand, istmit einzeln Zügen aus jenen ausgeschmückt
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