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2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
515
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macht ist (s. Ueiiügc Oiist. V. pee, lindDu Tange, V. ffscins) finden sich sehrfrühzeitig in dem Glauben der filtern Eu-ropäischen Völker. Schon Amobins (afio.Lences) spricht von Menschen, czui/»N5 reverenrur; und die Peel Mergianaus dem Orient mag also immer, wieWarton will, einer der berühmtesten die-ser Feen, der Morgain, oder Morgan denNahmen gegeben haben; die Sache selbst,oder die Begriffe von solchen Wesen, undder Glaube an sie, war che da, als dieAraber sich in den Besitz von Spaniensetzten, obgleich kein Mensch lfiugneu wirb,daß diese Begriffe,^ nach Maßgabe desFortschrittes der Tultur, und der nfihernBekanntschaft der abendlfindischcn undnördlichen Völker mit den morgcnlfindi-schen, fort - und ausgebildet wurden. DieZwerge sind mit den Feen cinerle» Ab-kunft, und unzertrennlich verbunden. I mGrunde scheinen sie nichts als die Feendes eigentlichen Nordens gewesen zu scpn;diese hießen nfihmlich in de» Scandinavi.sehen Ländern Ducwgar, von welchen un-ser ZwevZ, so wie das englische Oevarf,gemacht worden ist. Daß die Elfen ebenjenes Ursprunges find, -zeigt sich in demnoch gegenwfirtigcn Volksglauben an denAlp; der, beu den Scandinavlschcn Völ-kern Mar« hieß (S. Kepßlcrs Anriez.Lepr. S- 261. und in den s^fiä. S-;88.Auög. von 1720.) und eben so, wie sie,ein Nachtwcsen ist, welches mit deinSchlafe und den Träumen der Menschensein Spiel treibt. Jene unterscheiden sichvon diesem nur dadurch, daß sie feiner,flüchtiger, beweglicher sind. Eben so istder, noch in dem Volköaberglguben le-bende, wilde Jfiger wohl nichts, als einAbkömmling, oder vielmehr das Urbild,eines, unter mancherlei) Gestalten, inden Rittereomanen vorkommenden Wald-ungeheuers, welches öfterer so geräusch-voll dargestellt wird, als ob dreyßig Kup-pel Hunde in ihm eingesperrt wären c eine,sichtlich, aus dem Zustande der nordischenLänder, aus großen Waldungen, undBeschäftigungen mit der Jacht entstan-dene Lichtung, an deren Darstellung im

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Spanier, der diesem Ungeheuer hundertbellende Zungen glebt, (V. 12.41.) manzugleich die Fortbildung dieser Vorstellungs«art sehen kann. Die Lindwürmer undSchlangen, welche so oft die Schlösser undBurgen veelcheidigcn, haben, wie schonvon Maßet (lnrrofiudbion H l'chiK. fievanemarc, Bd.S. 24z) und DaliN(Geschichte des Schwedischen Reiches,Bd. 1. S. izs und 200) bemerkt wordenist, ihren Ursprung wohl nur der altenBencnnimg der Mauern zu verdanken,welche man ursprünglich, in Ermange-lung elncS eigentlichen Ausdruckes, Schlan-gen hieß; weil sie die Gebäude umgaben,oder umschlungen, wie wir noch im Deut»schcn sagen. Und die ursprüngliche Sel-tenheit und Festigkeit dieser Schlösser undBurgen gab unstreitig die Veranlassungzu mebreen Dichtungen von den Gefah-ren , niit welchen die Einnahme derselbenverbunden gewesen seyn soll. So gae dieDrachen, welche Warton (a. a. O. Bd. z.S. zz) zu sichern Merkmalen des Orlen-talismus macht, und Löwen waren schon,vor den Kreuzzügcn in dm Abendländernbekannt. Das heilige Hcerzeichen derSachsen war, »ach dem Wittckind, derums I. 980 schrieb, or-zue r/ra-srizue ckeluper srzuilse voianris-iniiAm'rum cissgie. Der Begriff vonZaubern und Aaubereyen mußte init demBegriff von demOaseyn jener übermensch-lichen Wesen, der Feen, Elfen, u. s. w.zugleich da scpn, und liegt so tief in demAberglauben der Nordischen und Abend-ländischen Völker gegründet, daß nichtallein, in den spätem Gesetzen daraufRücksicht genommen worden ist, fonderndaß er sich auch, in dem Glauben anHexen, bis auf unsre Zeiten erhalten hat.Die Kämpfer in dcn gerichtlichen Zwcy-kämpfm mußten schwören, daß sie keinebezauberten Waffen führten. (S. unterandern Montcsq. kipr. fies Io!x, hstv.XXVIII. cN.-2.) Das Studium derAstronomie, wenn es sich gleich nrspeüng.lich von den Arabern herschrcibm sollte,wurde doch nicht, wie jener englischeSchriftsteller (a. a. O. V. z. S. za) zuK k » sagen