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ouvr. Amff. Ausg. von 1767. — Wate-tet, III den, scincr lle peinörc, ?c>e.mc, vorgesehlen rellex. S. »7. Amst.17-!,. 12. — Mcngs, in den le?ioni ciipirru5» §. 5. k)g. B. a. S. 26!. —Versuch einer Gösch, der iiiahlerischen Har-monie übcrh. und der Farbcnharmonieinsbesondre . . . von Jos), lconh. Hof-mann, Halle 1786. 8. —
Harmonik.
(Musik.)
Sic ist cin Theil der theoretischenMusik, der die brauchbaren Töneund ihr Verhältnis; gegen einanderfestsetzet. Wenn die Harmonik voll-ständig abgehandelt werden soll, somuß sie folgende Theile enthalten.Erstlich die Theorie des Klanges über-haupt, worüber der Artikel Rlaugnachzusehen ist. Zweytens die Fest-setzung des Systems, oder der RcyhederTöne, die man in der Musik brau-chet; wovon in den Artikeln, Systemund Temperatur, gesprochen wird.Drittens muß sie aus dem gegebenenSystem die verschiedenen Tons undTonarten bestimmen, auch die In-tervalle, die in jeder Tonart vorkom-men, genau anzeigen. Viertensmüssen alle brauchbaren Accorde je-der Tonart angezciget, und der Graddes Consonirens oder Dissonirensderselben richtig angegeben werden.Fünftens muß sie den Gebrauch unddie Behandlung der Dissonanzen leh-ren; und endlich sechslens das, wasbey der Modulation nothwendig zubeobachten ist, vortragen.
Es ist zu beklagen, daß dieserTheil der Theorie bis itzt noch so un-vollkommen vorgetragen ist. Mansieht aus den Werken der besten Ton-sctzer, daß sie alles, was zur Har-monik gehört, sehr gut gewußt ha-ben: aber sie begnügen sich insge-mein ihre Wissenschaft blos in derAnwendung zu zeigen, und scheinenein Vergnügen daran zu haben, an-
dern die mühsame Arbeit zu ma-chen, die Wissenschaft der Harmo-nie aus ihren Tonstükcn heraus zwziehen. Dadurch wird das Stu-dium der Harmonik erstaunlich müh-,sam, das itzt sehr leicht seyn würde,wenn Männer wie Händel, Bachoder Graun, so eifrig wie Rameauund einige andre feiner Landsleutegewesen wären, die Wissenschaft derHarmonik methodisch vorzutragen.In Deutschland fehlet es mehr, alsirgendwo, an guten Werken überdiesen Theil der Theorie.
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(5) Dem, von H. S. beklagten Man-gel an einem Werke über die Theorie derHarmonie in der deutschen Sprache ißdurch das, zur Zeit der ersten Ausgabedes Sulzerschcn Wörterbuches, noch nichterschienene, bey dem Art. Harmonieangeführte Werk von Joh. Phil. Kirnber-gcr, zun: Theil wohl abgeholfen worden.Auch war ja damahls schon Sorgens Werkerschienen, und d AlcmbcrtS Werk über-seht. S. übrigens den Art. Harmonie.
Harmonische Theilung.
(Musik.) -
Es ist schon anderswo *) erinnertworden, daß man in der Musik diegrößern Intervalle auf zweyerleyWeise in kleinere theilcn könne, ent-weder durch die arithmetische, oderdurch die harmonische Theilung.Jene ist an ihrem Ort erklärt wor-den. Die Regel der harmonischenTheilung des Intervalls kann kurzvorgetragen werden. Wenn die Län-ge der einen Sayte a, der ändernd,gesetzt wird: so ist die Länge derSayte, die das harmonische Mittel
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zwischen Heyden ausmacht^- Das
ist, man multiplicirt die Heyden Zah-
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*) Art. Arithmetische Theilung.