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Haupt 7 Bl. (s. Vitt. lies Ernstes. I.S. 127.) - Stef. dclla Bella, (krites,^euilloges er l?»'ote/^«e^ . . . (lo-lijznon exe. 8Bl, Ornomenci 0 Lro-rescbe, 12 Bl.) — Jean Becain (Un-terschiedliche Bücher mit Grotesken,Camincn u. d. 1». Augsb. k. 8>Bl. vonGottfr. Stein.) Cornelius van den Bosch(Eine Folge von Troph. Grotesken u.d. m. Rom 1550->55Z.k. iü Bl. und nocheinige einzcle Blätter. (S. Vitt. 6cs .gr-rittes, Th. z. S. >87) — Andr. Ch. Boule(cbcnd. S. 2;«.) --- Nie. de Brupn (EineFolge von sechs Blättern >594. >2.) —Hier. Cock (Veeläerle^ Vcrsnckcriiigbevan Lrorillen ,. . lloorLorn. klooris,i;z6. k.) — Paul Decker (Neues Gro-tcskcnmerk für Goldschmiede und andreKünstler, Nürnb. k. g Bl.) — Oorigny(l-ivre 6e lliverlcs Lrciresgues, pein-res ckans te cabincc er bains 6c lakei-ne, p. 8. Vouec, 5. 1; Bl.)— Da-vid Hopser (in den Oper, blopferion.bäor. finden sich verschiedene Groteskenvon diesem Künstler.) — Neues GrvtcS-kcnbuch durch Chrstph. Jamniyer, Nürnb.>610. 4. Z Th. — Marot (Lroresqucs,/^ugsb. 5. 6 Bl, —» Torro (dlouv.livre 60 Vslcs, Larr. I'ropki. et^uxsb. k. zS Bl.) —-
u. v. a. m. —
Grotte.
(Baukunst.)
Gebäude, die in Garten angebrachtwerden, und die ans Nachahmungnatürlicher Holen, die bisweilen inden Gebürgen angetroffen werden,entstanden sind. Die natürlichenGrotten, oder Berghäsen, gehörenunter die Seltenheiten der Natur,die man mit Vergnügen und einigerVerwunderung sieht: und da dieGarten eine Nachahmung würklichcrGegenden seyn sollen *), so stehen diekünstlichen Grotten allerdings, wennsie nur am rechten Ort angebracht
S. Gartenkunst.
G r u
und wol erfunden sind, sehr gutdarin. Aber wie überhaupt ein all-zngekänsielter Gcschmak die Garten-kunst mehr, als irgend eine andreKunst, verdorben hat, so verdienenauch die wenigsten Grotten einigeAufmerksamkeit. Die erste Eigen-schaft der Grotte ist, daß sie natür-lich sey. Wenn man also schon vonaußen anstatt großer und roher Fel-sen , so wie in Wildnissen angetrof-fen werden, zierlich ansgchaucneSäulen, und nach den Regeln derKunst gemachte Gesimse und andreZicrrathcn der Baukunst antrifft, soverschwindet sogleich der Begriff dernatürlichen Grotte. Findet manaber inwendig ein völlig regelmäßi-ges Zimmer, so wird auf einmal derBegriffeiner natürlichen Grotte ganzausgelöscht, und alle Muscheln undCvrallen und Glasschlaken, womitdie Wände bekleidet sind, dienen zunichts, als den Begriff sehr mühsa-merKlcinigkeitcn zu erweken. Nichtder Vcrzicrer, der gewohnt ist, aufGerathcwol artige Kleinigkeiten zu.sammcn zu setzen, sondern nur derBaumeister, welcher der größtenVaumeisterin, der Natur selbst, dasGroße der Kunst abgelernt hat, istim Stande auch in diesem Stük denGeschmak wahrer Kenner zu befrie-digen.
(5) Ausführlicher handelt von Grot»tcn Hirschseld in der Theorie der Garten-kunst, Bd. z. S. 84 u. f.
G r u n d.
(Äahlerep.)
Aic Flache, auf welche die erstenFarben zum Gemähld aufgetragenwerden. Es ist für die Würkungder Farben, für die Haltung desGcmähldcsiund für die Dauer garnicht gleichgültig, auf was für eiuen
Grund