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fi-beschreiber Lucas, daß er solche inalten ägyptischen Ruinen angetrof-fen habe. Nach der vorher erwähn-ten Cntdcknng d.cr alten Groteskenhaben auch die Neuern sie wiederin dieMahlcrcy aufgenommen. Dererwähnte Ioh. von Udiuc und Per-sel Vaga haben in der Gallerie desVaticans, die wegen der darin be-findlichen Gemähide die Bibel desRaphaels genennt wird, dergleichenVerzierungen angebracht, die Ra-phael selbst soll gezeichnet haben.Aber der Graf Caytus, der etwasvon den antiken Grotesken, nach denOriginalen gezeichnet und illuminirt,Herausgegeben hat *)' halt sie fürCopcyen derer, die in den Baderndes Titus gefunden worden.
Die Chineser haben ihre besondereArt des Grotesken, das noch aben-thcuerlichcr ist, als das Antike, in-dem sie auch Gebäude und Landschaf-ten, als in der Luft schwebend, oderwie aus Bäumen herauswachsendvorstellen.
Vom grotesken Tanz wird anders-wo gesprochen "*).
Von dem Grotesken handeln: Pein-cipcs lle Is peelpeÄive erYAL5 von Jacq. Andr. du Ccrccau, wer-den von La Combe, ols öfterer gedruckt,angeführt, sind mir aber nicht nühcr be-kannt. — Serlio, oder vielmehr Bald.Perucci, in dem k-ideo rer?o ci Kredit,des erstem, Ven. 1540. L. Lomazzo,im qgten Kap. des 6tcn Buches s. Vrsr.taro «Zell^rre «teils ?irr. dckil. >58;.4. S. 4?2. -- Gb. Armcnlni, in s.Verl prececri clells?irrurs, k.id. III-c. 12. S. >>; ll. f. Ven. :67s. 4>Von grotesken Verzierungen überhaupt,Orcstriv, im-tcnTheil, dl. k-XI. S,
Z17. Auch gehört, im Ganze»,
noch die Schrift: Harlekin, oder Ver-
') Xecueil «Zs peinrürss »nciqriss. ?re»
ksce.
") Artikel TanZ.
Awepter Theil.
thcidigung des Groteske-Komischen, vonJustus Möser, Brem. 1761. g. Verb.>777. 8. tLngl. Lond. -766. 8. hie-her. — —
llebrigens war es nicht der, von H. S.genannte Giov. Nanni von Udinc, son-dern lange vor ihm Lud. Morto, welcherums I. 1490 die, zu seiner Zeit, in un-terirrdischen Gewölben alter Gebäude ent-deckten Grotesken ans Tageslicht, und inMode brachte. Gcmahlt haben deren,unter andern, Franc. Penni (f 15-8)Troso von Monza (>5Zc?) Ant. Fantose,Mich. Rochctet, Jean Sanson, GcrardMichel (15Z0) Alb. Fontana (15Z0) Ma-tnrino (f>;o7) Rosso (f,541) PolidvroCalidara (f >54?) Giul. Romano (f 1546)Perln Vuonaeorso del Vago (h 1547) Aur.Bussost 1550) Pessa (>;;o) Giac> Ro-signolo (1560) Giov. Nanni von Udine1564) Marc. Marchetti von Facnza(f >;8o) Andr. Soncino (1580) Giov.P. Lomazzo (f ,;y8) Prosp. Orfi belleGrottcsche (f>6z;) S. Vouet (f 1649)Jean lc Moine (t >7>z) Fil. Minei-750) In Kupfer sind deren
sehr viele gebracht worden. Die, inaller Art wichtigsten darunter sind 1) die,dem Raphael selbst zugeschriebenen, alspsrergs segne Ornsriicnes inVsriesni?slsri! x^llis ecc. von Pictro S. Barstosi gestochen, 4- überhaupt 4z Bl. Fer-ner, s) eine ähnliche Sammlung, ohnebesondern Titel, von z6 Blättern über-haupt, gestochen von Augustino Venet.Marc. Antonio und von einigen Schülerndesselben, wovon die von Augustino, 2san der Zahl, numerirt sind (S. Nachr.von Künstlern Und Kunsts. Th. si S. zgc-.Zz) häilcellsncse kiJurse. Vul»o Leu.rclguer. in Lpelseis Vaelcanis g Ida-pliaele elsbsr. er s br. lle Is Ouellie-re . . . insc. f. 17 Vl. 4) 86 Bl- gest.von Ottaviani und Volpato, wovon sicheine Nachr. in den Mcuselschcn Miöeell.Heft 4. S. za findet. Auch hat Mich.Lucchese noch ein Blatt mit Grotesken,nach Raphael, b. gestochen. " Die übri-gen Blätter dieser Art sind von H. Aide««rever, nach eigenen Erfindungen, über-Ff Haupt