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reich (S. Ilill. lirror, sse Ii ?rsnce,B.s- S. 221.) finden sich gegenwärtig nochBildnisse anfGias von drin Heil. Bernard,von dem Grafen und der Gräfin» Braine,und von Suger, welche aus dein zwölf-ten Jahrhundert seyn sollen. Oer Hol-länder, Arnold Hort, kann also wohlnicht, wie e» in dem Allg. Künstlerleri-con heißt, der Erfinder, nicht einmahlder Wiederherstellet dieser Kunst seyn.Und daß sie nicht, seit 2;o Jahren, gänz-lich, wie H. S. sagt, in Abgang ge-kommen« können die letzter» Nahmender folgenden, als Glasmahlcr bekannten,Künstler beweisen. Als Schüler und Zeit-genossen von dem erwähnten Arnold Hortwerden genannt: Thevd. Jac. Fclbert,Thcod. Staß, John Ack, Cornelius vanHerzogenbusch, Cornelius von Dalen, Jo-Voc. VercgiuS. -> Veit 5?irschvogcl(ss Albr. Dürer (ss i;-z. Auch
dieser große Mann wird unter dieMcrvoll-kvmmener dieser Kunst gesetzt.) — Guill.de Marseille, gen. Privrino Francivso,und M. Claude, genannt Franccse (izzo.Der dem Felibicn, a. a. O. S. >8>. zu Folge,die Kunst zuerst nach Italien gebracht.)— Gonticr, Limard und Madrain (i;;o)!or. van Kool (l;;o) Bern. v. Orlcy(ss >;6o) Walther und Theodor Crabeth(1560) Jos. Maurer (ss-i;zo) I. Cou-sin (ss > 5 so) Cl. Henriet(i;s6) Elzhei-mcr (Bruder des bekannten MahlerS1610) Jac. Floris(>6>c>) Corncl. Kestens(st 1618) Pierre Mathieu (1Ü20) JelleRcinerS (1620) Pierre Tachcrvn (162-)Pct.Kouwhvorn(i6zo) John von Bronk-horst (>640) Jacq. de ParoiS (>ssc>)Georg Guctenbcrger (st 1670) Abrah. vonDicppcnbcch (ss 1675) Will. Price (1696)Desangives — Nie. Besserer und Da».Woelkcrt (suchten um die Mitte diesesJahrhunderts die Kunst dcr Glasmahlcre»zu Augsburg wieder hervor; allein sie schei-nen nichts, als den guren Willen dazu ge-habt zu haben.)— Wolsg. Baumgartner(st 1761) Jouffrop (welcher eine neueArt, Glas zu mahlen erfunden habensoll. S. Bibl. der sch. Wlssensch. 5. Z84)Jervaise (Oer Beschreibung nach soll seine.
in einer Kapelle zu London gewählte Auf-erstehung Christi alles übertreffen, wasvon solchen Arbeiten, bis jetzt, nur sichhat denken lassen, ob gleich der davon be-kannt gewordene Kupferstich dieses nichtzu versprechen scheint.)
G l e i ch n i ß.
(Redende Künste.)
Es ist anderswo *) angemerkt wor-den, daß das Gleichniß ein ausge-zeichnetes Bild der Rede sei), demdas Gegenbild zur Seite gesetzt wird,damit dieses durch jenes mit ästhe-tischer Kraft gefaßt werde. Dem-nach kann alles, was dort von denBildern der Rede, ihrem Nutzen undihrer Erfindung gesagt worden ist,auch auf das Gleichniß angewendetwerden. Gegen die bloße Verglei«chunz, verhalt es sich wie die Alle-gorie gegen die Metapher. Die Vcr-glcichung nennet das Bild, oder be-zeichnet es sehr flüchtig, und setzet indemselben Redesatz das Gegenbildgleich darneben. Wenn man von ei-nem Verwundeten sagt: das Zdlutfloß über seinen weißen Schenkel,wie Purpur, rvomit Elfenbein ze-farber ist; so ist dieses eine bloßeVcrgleichung. AufdieArtaber, wieHomer **) dieses Bild auswählet,wird es zum Gleichniß. >,Wie wenneine Frau ausPhrygien oder Caricndas Elfenbein mit Purpur gefarbcthat, um ein zierliches Pfcrdcgebißdaraus zu verfertigen; sie verwahretes in ihrem innersten Zimmer, undobgleich mancher Ritter es zu besitzenwünschet, so wird es als ein Juweelfür einen König aufbehalten, demPferde zum Schmnk und dem Reuterzur Ehre. So floß, 0 Mcnelaus,das Blut von deinem wolgcbildetcnSchenkel über die Waden bis auf dieschonen Knöchel herunter." Hier
wird
') S. Artikel Bild.
") II. tV. -41 u. ff.