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164z. II. mit 117 Kpftn. Deutsch,unter dem Tircl, der Baumeister, Nürnb.>Ü9S 8. 1721. 8. —' Leerer äe I'TXrcki»recture, 9. öär. ssoulle cle Is Blöcke,?.rr. 164z. 8. — O TXrckireKuee äesVoures, ou I'arc äcs Wesirs er Ooups«les Voures 9. le ?, (llrsnc.) Oerrsuä,kar. 164z. 1650. k. ; Th. " X^ourel>I»rrc «le I'inveuciori «le Xär. eXbbeilis,in der btill. «le I'/Xcsä. llo^. «lesLeieu-ces ciellsris, 7Xn. 1699. —- ?raire«je I2 coupe «les pisrrez . . . 9. ss. L.«je I» kue, llsr. >728. >764. k. mitKrips. — k.» l'lleorie er la ^rsriczue«ic I2 coupe «les pierres er «les bois9»ur la Lonllrutkiou «les Voures . . .9. ö4r. llre^ier, Lrrssb. 1757- >7l9»
4. zV. IIlitK.UNd Ebendesselben — Kle-mens rle Lcereonrerrie, ä l ukage 6el'TXrckicetkure pour la coujpe «lespier-res, ?ar. 17110. 8.2 V. mit Kupf. —Der -tc Artikel des nennten Kap. imztcn Bde. von VlondclS Lours ä'/Xr-cllirebkure, S. 26z handelt Oes Vou-res er «le ienr oppareil; das erste Kap.des sechsten Bandes, enthält Loniiliera-rions lur le beleconisme llcs Voures,lue leur poullee er !eur conllrutbion,und das otc ebendesselben BdS. han-delt, cle I2 msniers cle conüruire lesplanclrers en dri ^ues clics Vouresplsrs. ---
Von der Art bcr Alten zu wölben, s.Winkclnianns Anmerk. über die Bau-kunst der Alten, S. 8 u. f. wo auch
5. >-. Bemerkungen über die coupe«les pierrcs, deren Erfindung die Fran-zosen sich so gerne zueignen möchten, vor-kommen.
Gezwungen,
(Schöne Künste.)
Aer Zwang entsteht allemal aus ei-ner fremden, außer der Sache, diedadurch modificirt wird, liegenden,oder ihr nicht natürlichen Kraft oderUrsache. Ein gezwungenes Lächelnoder Zreundlichthun ist das, was ans
der uns einleuchtenden gegenwärtigenGemüthsfassung einesMenschcn nichtfolgen kann, sondern aus einer frem-den Ursache wider den guten Willen,oder wider die Natur angenommenist; gezwungene Manieren in demBetragcn der Menschen sind die, vondenen wir eine, der gegenwärtigenLage der Sachen fremde, das na-türliche Betragen unttrdrükende oderzurülhaltende Ursache zu entdckenvermeinen. Das Gezwungene thutallemal in irgend einem StükunsererVorstellungskraft Gewalt an; wirglauben zu fühlen, daß die Sachenicht so seyil sollte, und daß einefremde Kraft oder Ursache die natür-liche Beschaffenheit der Dinge verän-dert habe. Es ist eine Lüge, die manuns für eine Wahrheit aufdringenwill. Wir nennen in der Handlungdes Drama dasjenige gezwungen,was unfcrmVcrmttthcnnach aus derLage der Sache nicht so kommen kann.Insgemein entdcken wir zugleich, daßder Dichter Absichten gehabt hat, dieer durch einen natürlichen Lauf derHandlung nicht erreichen konnte, unddie ihn veranlasset haben, den SachenGewalt anzuthun.
Das Gezwungene ist überall an-stoßig, weil es einen Streit in unsrccVorstellungskraft verursachet, undweil man gezwungen wird, sich dieSachen anders vorzustellen, als esdie Gründe, die wir vor uns haben,fodern. Darum geHort es in denWerken der Kunst unter die wesent-lichsten Fehler. Was gefallen, odersonst auf eine Weise in die Vorstel-lungskraft dringen soll, daß es sichderselben gleichsam einverleibet, mußvöllig ungezwungen seyn: der Willeläßt sich noch eher zwingen, als derVerstand, der schlechterdings keinenZwang znlaßt.
Also hat sich ein Künstler vornichts sorgfältiger in Acht zu neh-men, als vor dem Gezwungenen.
Es