G e s
Ges Z8i
Philosophisches Gespräch über den Ge-schmack, in dem atcn Th. des cestcn Ban-des der Vermischten Beyrr. zur Philoso-phie und den sch, Wissensch. Brcsl. >760.8. vergl. mit dem ziytcn dec Litteralurbr.— Vertheidigung dcS erhabenen morali-schen Geschmackes in den schönen Wissen-schaften, von Wegelin, Lindau 1762. 8.-— l)o mnrum vi sei scnlurn pulctiri»ruclinis, czuzm arrcs teölünrur, s^ur.tslir. (larrl. kste^ns, Lorc. 176z. k.und im Iten Bd. S. 1 u. f. s. vputcul.Ebend. 1785. 8. — Ein Thcil des -itenAbschnittes in I. Riedels Theorie der sch.Wissensch, und Kkc, S. zss der itenAusg. handelt vom Geschmack, ganz nachGerard. — Abhandl. über den Einflußder Sitten auf die Sprache und den gu-ten Geschmack, von G. F. Findeisen,Verl. 1768.8. — Der vierte Abschnittaus (C. Meiners) Revision der Philoso-phie , Gött. 1772. 8. S. -26. — EinigeBetrachtungen über den guten Geschmackvon ebendemselben, im iten Th. s. Ver-mischten Philvs. Schriften, Leipz. 1775.8.S. izz. vergl. mit dem -ytenBd. S.-z>.der Alig, deutschen Bibl. (Der Verf. er-klärt den Geschmack als die Fähigkeit sichvon gewissen Gegenständen des Gesichtesund Gehöres angenehm, von andern un-angenehm rühren zu lassen, alle nichtgleichgültige Eindrücke, durch die Phan-tasie erhalten, wicderhohlcn und verviel-fältigen zu können, alle Wirkungen geisti-ger Vollkommenheit mit Vergnügen wahr-zunehmen und die Glückseligkeit Anderermit Vergnügen, so wie ihr Unglück mitMißvergnügen zu empfinden.) — Ver-such über Oen Geschmack, und SicUrsachen seiner Verschiedenheit,Mietau 1776. 8. von Marc. Herz; verb.und vcrm. Beel. >790. 8. (Die Schriftbesteht aus drey Abschnitten; in dem er-sten erklärt der Vers, den Geschmack, alsdie Fähigkeit, das wahre Schöne undHäßliche in den Gegenständen zu erkennenund zu entdecken, und seht die, dazu er-forderlichen Eigenschaften in Vernunft,Einbildungskrast und Haltungsgesühl (einGefühl von dem wahren Werthe her ein-
zelnen Stücke in dem Mannigfaltigen,vermöge dessen die Lebhaftigkeit der Vor-stellung eines jeden seiner Wirkung zumGanzen genau angemessen ist.) In demzwevten werden die, zur Cultur dieserEigenschaften erforderlichen Mittel unter-sucht, und das Haltungsgefühl näher,oder als übereinstimmend mit der Regelder Glückseligkeit, (welche in der verhält-nißmäßigen Erweiterung aller Fähigkeiten,um die größte Summe von Realitätendurch sie hervorzubclngen, besteht) be-stimmt; in dem dritten handelt der Verf.von dem ncthwcndl'gcn Vcrhältniß zwi-schen den drei), zum guten Geschmack er-forderlichen Hauptfähigkeiren, von denUmständen, welche auf die Eultur dcSGeschmackes Einfluß haben (Frepheit imDenken, Religion, Sittlichkeit, lieber-fluß, Clima und Rcgierungsform). In ei-nem Ausätze werden einige Behauptungenvon Hutcheson,, Humc, Aobinct und Dü«bos geprüft.) — Eine Abhandl. vom Ge-schmack, besonders unsers Jahrhundertes,findet sich in der Revision der deutschenLitteratur, Mannh. 1776. 8. — In demSchwäbischen Mus. vom I. 1776 sind einpaar Auss. über den Geschmack befindlich.— lieber die Verschiedenheit des Ge-schmackes , ein Auss. in dem -6ten Bde.S- > u. f. der Neuen Bibl. der sch. Wis-sensch. (von I. A. Eberhard) undauch bei? s. Amyntor Anm. S. 66. —-Vom Geschmack handelt der i^re Abschn.in ?. C. Ronigs Philosophie Seesch. Äste. S. 474. (Der Verf. stellt Un-tersuchungen darin an über das Wort Ge-schmack ; über den Begriff und das We-sen des Geschmackes (welcher die Fähigkeitscyn soll, von wahrgenommenen Gegen-ständen auf eine unleidenschaftlichc, an-genehme oder unangenehme Weise, ge-rührt zu werden ) über die verschiedenenArten und Grade des Geschmackes (derGeschmack wird in einen allgemeinen undbesonder!,, in einen rohen, guten feinenund richtigen abgctheilt) über die Bil-dung des Geschmacks; über den Einflusidesselben auf Tugend, Religion und Ge-lehrsamkeit, welchen er, in so fern er für
unmit«