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unmittelbar und nvthwcndlg ausgegebenwird. längnct.)— In GangsAesthc-tih wird §. 62. S.yg. der Geschmack, alsein Beffandthril des Genies angesehen,und in den folgenden §§> von dem Be-griff und Gefühl des Geschmackes; vonder Eintheilung dcS Geschmackes; von derVerschiedenheit dcS Geschmackes; vonden vornehnistcn Eigenschaften des gu-ten Geschmackes; von den Mitteln zurBildung des Geschmackes; von den Stu-fen des guten Geschmackes; von der Ver-bindung deS Geschmackes mit dem Genie;von dem Einflüsse des Geschmackes auf dieWissenschaften und Glückseligkeit (größtcn-thcils nach dem vorhergehenden Schrift-steller) gehandelt. — Das ?te Kap. inC. McincrsAcsthcrik, S. zz führt die Auf-schrift: lieber den Geschmack, und bestreiktet die Möglichkeit der Gleichheit des Ge-schmackes , ob der Verf. sonst gleich noch,allgemein, von einem guten, und einemschlechten oder verdorbenen Geschmackespricht. -— Oer zwepte Theil von A.Gckotts Theorie der schone» Wis-senschaften handelt, in dreo Hauptstü-cken, von der Natur des Geschmackes;von den Gründen der Verschiedenheit desGeschmackes; und von dem Werth undden Beförderungsmitteln des Geschmackes.Der Geschmack selbst wird als klare undrichtige Eckcnntniß des Schönen oder alSdie Fertigkeit, die Schönheiten und Feh,lcr eines Werkes zu unterscheiden und zuempfinden, erklärt; die nclhcrn Gründe sei-ner Verschiedenheit werden aus derBeschaf-fenheit der Kenntnisse und Einsichten, derAufmerksamkeit desGemüthSzustandcs, derJdeenassociation, der Gewohnheit, derNeuheit, und die entfernter» aus demUnterschiede der Geisteskräfte und Ein-sichten, des Charaetcrs, der Tempera-mente, der Sprache, dcsClima, dcsZu-standes der Euliur, der Staatsverfassung,derSltten, der Wissenschaften, der öffent-lichen Erziehung, und des Alters unddes Geschlechtes hergeleitet. Der Werthdes Geschmackes wird, ausser den, vonihm gewährte» unschuldigen und edlenVergnügungen und Erhohiungen, darin
geseht, daß er den höhern Erkcnntniß-kräftcn Materialien zu deutlichen Begrif-fen und zu wissenschaftlichen Gebäuden lie-fert; daher, durch die Ausbildung derImagination und des Witzes, die Ver.nunfr in Stand seht, unsere Erkenntniszu erweitern und zu berichtigen; und daß erdein Erkenntnißvermögen Kraft und stär-ke, so wie den Vorstellungen bebhasug-kcit und Nachdruck crcheilt. Als Beför-derungsmittel welchen beetüre, ltebungund Erziehung überhaupt angegeben ) —Aus I, Kants Tcitib der UrrheiW-dcafr gehört der größte Theil des drillenBuches (S- 129 u. f.), welcher die De«duetion der ästhetischen llcthcile enthält,hicher. Nachdem der Verf. gezeigt hat,daß die Oeduetlon der ästhetischen lirthcileüber die Gegenstände der Natur nicht aufdaö. was wir in dirsrr crhabrn nennrn,sondrru nur auf das Schöne gerichtet wrr-dcn dürfe, handelt rr von der Methodeder Ocduction der Geschmacksurtheile; vonden (zwe») Eigenthümlichkeitcn des Ge-schmacksurtheileö (daß es, nähmlich, fei-nen Gegenstand in Anfehnng des Wohl-gefallens , mit einem Ansprüche auf Je-dermanns Vcpstimmung, als ob es ob-jectiv wäre, bestimmt, und daß es dochnicht durch Beweisgründe, gleich, als obes bloß subjcctiv wäre, bestimmbar ist)von der Unmöglichkeit cinrs objectivrnPrincips des Geschmackes; von dem sub-jectiven Prinrip der lirtheilskraft über-haupt, als dem Princlp des Geschmackes;von der Aufgabe einer Ocbuction der Ge-schmacksurtheile; von dem, was in einemGeschmacksurtheile von einem Gegenstande!> j'riuri behauptet wird; von der De-duction der Geschmacksurtheile; von derMitthcilbarkcit dcr Empfindung; vom Ge-schmack als einer Art von Sensu« com-munls; vom empirischen Interesse amSchönen, vom intellectuellen Interessedes Schönen u. f. w.) — AnleitungzurBildung des Geschmackes, besonders fürWerke der Poesie, von Hetzcl, Hildburgsh.
»79>. 3.
Besonder Schriften über den lwerthund den Einfluß des Gefchmact'cs,
sind,