Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
367
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G e n

Gen zst?

cincm besondern Knnstgenie vereini-gen, und daher entstehet die großeMannigfaltigkeit in den Charakterender Künstler. Ein Mensch hat vor-züglich an sittlichen Gegenständen einWolgefallen, einen andern reize» nurleidenschaftliche Scenen! Key diesemist blos die Einbildungskraft reizbar,und der findet vorzüglichen Geschmakan sinnlich erkannten philosophischenWahrheiten. Man verbinde die vie-lerlei) Arten des daher entstehendenGenies, mit den verschiedenen Artendes Kunstgcnics, so bekommt maneine große Mannigfaltigkeit anKünstlern von Genie, deren jeder sei-nen eigenen unterscheidenden Charak-ter hat. Was für eine erstaunlicheMannigfaltigkeit des Genies habenwir nicht an Dichtern, von Homerbis zum Anakreon? und an Mah-lern, von Raphael bis zum Blüh,mcnmahlcr Huysum?

Es würde angenehm seyn, und zunäherer Kcnntniß des menschlichenGenies ungemein viel beytragcn,wenn Kenner aus den berühmtestenWerken der Kunst das besondere Ge-präg des Genies der Künstler mitpsychologischer Genauigkeit zu. be-stimmen suchten. Man hat es zwarmit einigen Genien der ersten Größeversucht; aber was man in dieserArt hat, ist nur noch als ein schwa-cher Anfang der Naturhistoric desMenschlichen Geistes anzusehen.

Ucber das Genie überhaupt haben be-sonders geschrieben, unter den Italie-nern; S. Vettinclli, im -tenTH. sW.Dell'Irnrnssssmo ticile Uelle srri, Z9UI.1769. 8- (S. den Art. Begeisterung,S. Z57- --) — —

Unter den Spaniern; Juan Huarte(Sein Txsmen ste Ic>5 InZenios, blast.1566. g. gehört unstreitig hichee. Ue-berseyt in daSK.aceinische, untcr'demTitel, 8crutinium InAeniorum vonAeschacius Major (Jvach. Cflsar) iSca.

und von Ant. Possevin; in das Franx.von Gab. Ehappuis; in das Engl, vonBellamy, Unit der Aufschrift, l'ryol o5wir, bong. 169g. 8. In das Deut-sche, von G. Ephr. Lessing, Wittcnb.>75-. >785. 8.) —

In französischer Sprache: Der -teBd. der Restex, crir. Zur I» poestc erZz pcinrure (s. den Art. Aesthetik) be-steht größtentheils aus Untersuchungen überdas Genie, — so wie der -tc und zte Bd.von dem Werke des Helvctius, vel'eisirir,?. 1753. 12. zB. davon handelt. —Eine Abhandlung von H. Sulzer, in derbiist. ste i'/tegst. ste Lerlin, 7)nnee1757. Deutsch, in dem ;tcn Bde. S.>Z7 der Samml. vermischter Schriften,Beel. ,76a. 8. und im iten B. s. Vcr-mischten Philosoph. Schriften, S.zoy dcraten Aufl.) — l)u Lenie, ein Aufs,von Trübtet, im ztcn Bd. S. >0-. s.lssstais, kor. 17S2. 12. — Der Aet.Lenie, von Diderot, in der Enevclope»die; Deutsch, im 6ten Dd. S- Sqi.der Unterhaltungen. <— LonststcrsrionsZur Ics esutes pb^stgues er morslei«Zu Leine . . . p. blr. ste Lastitton,koukl. 1769. g. Deutsch, Leipz. 1770.8- (Voll einseitiger und willkührlicher Be-hauptungen.) --» I.cs strairs stu Lenie,p. 1770. 12. —> 8! te Leine est clc»ve Zur lex reßles, b)iic. gui z nbienuI^ccctiZc 5 Z'/Lcsst. ste LstZnzon , . .p. )clr. ^ncillon, 1789. 8> (So red-nerisch, daß die Begriffe des Dcrf. sich nichtbestimmen lassen.) -»-

In englischer Spraclie: Ein Aufsakim Zuschauer, Bd. 2. dl. 160. — vist»Zerrqcion on Lenius, Z17 VVm.Lbarpe,b.onst. 1755. 8- -- Lonjech.nes onoriginal Lompostrion. . . l.onst. >759.

8. von Ed. Doung; Deutsch, Leipz.176c), 8. Neu übces. cbcnd. ,789. 8. —7)n biZa7 on Original Lenius »nst icsvsrious mostes ob exertion in Pinto»Zsopb^ snst rbe Zins errs, psrricutsrtzrin?oeri7> I.onst. 1767. 8. und Lri»ricat Rcmsrte« on rbe Vl^rirings okrksMost celsbrsrest originst Leniutes inpverrZr . , - Outb, l.onst.

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