Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
337
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Antithesen an einander zu hangen.Es würde dem Tone 5 der hier herr-schen sollte, weit angemessener gewe-sen seyn, wenn nicht das EinzelcdemEinzeln, sondern das Ganze demGanzen wäre entgegengesetzt wor-den, wie hier: (iusm (le^om) nc>uüiäicimus, accepimns, le^imus,verum ex natura ipla arripuimus,exprechmus, haulimus.

Ucber Contrafl (und Aehnlichkeit) über-haupt, das ZtcKap. (B. 1. S. 27t) vonHomc's kleinen» ok Lriricism (Ausg.von >769) und einen (etwas magern) Ab-schnitt in Riedels Theorie, S. 1Z2

Von dem Comrass im Drama, s. Di-derot, von der dramat. Dichtkunst hinters. Hausvater, S. -56 des -tcn Theils derUcbcrs. seines Theaters, -te Auflage,und das z;te und z6te Kap. im -tcn B.S. Z85 u. f. von Cailhava's ^rr ste I»comeäie Von dem Comrastin Oer LNahlerey, Covpel (vitcoursprvnviicez sux Lvnkeeences lle I'^c.S. >20 U. f.) de Pilcs (Lours äspeinrure, S. 79. 1767. 12.)

Hagedorn (Betrachtungen über die Mah-lerey, S. 2«? u. f.) Von demLomrass im Gartenbau, Hirsch-

fclds Theorie, B. >. S. igo u. f.

Ucber die eigentliche Antithese, untermehrcrn, Blair's kett. B.i. S.zsa.

Gegensatz; Contrasubjekt.

(Musik.)

Ist in der Fuge eine, wahrendemGesang des Führers eintretende Zwi-schenstimme, wovon in dem ArtikelLuge ein Beyspiel zu sehen ist. Esist eben nicht allemal nothwendig,solche Gegensatze in den Fugen anzu-bringen, bisweilen aber werden sienothwendig. Dieses geschieht 1.wenn das Hauptthema oder der Füh.rer so beschaffen ist, daß er den Tonnicht hinlänglich bestimmt, welchesbisweilen geschieht, wenn er in derZweiter Theil.

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Dominante eines dur Tons anfangtund seinen Umfang eine Octave auf-wärts nimmt. Wenn z. E. eine Fu-ge in L dur so anfienge:

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so wurde der Hauptgesang noch eherden Ton Q dur, als L dur bestim-men Dieses zu verhindern, dienetder gleich von Anfang eintretendeGegensatz, da die Tone e und c imersten Takt, und der Ton k im zwcy.ten, sogleich den Ton bestimmen.2. Auch ist ein Gegensatz nothig, oderdoch sehr gut, wenn eine Fuge mitganzen Takten und sehr langsam an-fängt, da denn ein solches Zwischen-spiel das Langweilige des Gesangesunterbricht. z.Wenn in dem Haupt-satz Pausen vorkommen ; denn da inder Fuge der Gesang, wie einStrohn?, in einem fortfließen muß,so muß das Stillschweigen der Haupt-stimme durch eine Zwischenstimmebedekt werden. 4. Wenn in demHauptsatz, vornehmlich im Anfang,öftere Bindungen vorkommen; dennweil dadurch die Bewegung des Ge-sanges einigermaßen gcstöhrct oderverdunkelt wird, so kann dieselbedurch einen Gegensatz wieder merklichund bestimmt gemacht werden.

Jeder Gegensatz muß sich sowoldurch die Melodie, als durch die Be-Zi weguna