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schieben«« Graden der dichterischenLaune hernehmen, und dann die un-tern Arten aus dem Zufälligen derMaterie oder der Form der Gedichte.Man würde zum Beyspiel finden, daßdas lyrische Gedicht allemal ein vongedachter Laune, sie sey sanft oderheftig, ganz durchdrungenes Gemüthvoraussetzet, und daß es durchausin einer Art von Schwärmerei) müssegemacht werden. Die Heftigkeit derSchwarmerey würde ein Kennzei-chen der hohen Ode, das Sanfte der-seiden der Charakter des Liedes, scynkönnen, u. s. f. Eine abwechselndeFassung, die durch alle Grade durchabgeändert wird, die meiste Zeit abernur mit mittelmäßiger Starke an-hält, macht den Charakter der ho-hen Epopec und der Tragödie aus.Allein, wie gesagt, es verlohnet sichvielleicht der Mühe nicht, dergleichenEintheilung zu suchen.
Die Hauptgattungen der Gedichtefind die lyrischen, die dramatischen,die epischen und die lehrenden oderunterrichtenden Gedichte. Da aberjede Gattung wieder Arten von sehrverschiedenein Charakter unter sichbegreift, so kann man in Bezeich-nung der Hauptgattungen eben nichtsehr methodisch verfahren. Wir ha-ben jede besondere Art unter den ge-wöhnlichen Benennungen derselbenweiter einzutheilen - und ihren Cha-rakter so gut, als sich thun ließ,anzugeben versucht *).
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Was eigentlich Gedicht ist und heißt,wodurch es sich von der Prose unterschei-det, u. d. m. ist natürlich von allen, wel-che von der Dichtkunst überhaupt handeln,untersucht worden; und folglich gedirendie, bcv dem Art. Dicktkunst, (Poesie)S. 6-9 u. i. angeführten Schriften, imGanzen, hlcher. In näherer Beziehungmit dem vorhergehenden Artikel stehen
H S. Lyrisch: Heldengedicht; Lehrge-dicht u. s. w.
aber noch: De nonnulli« sä poema per.tinencidus, Oiis. ^lex. UsumAar:en,ttsl. >7ze. 4. Verthcidigung derBaumgartcnschen Erklärung eines Gedich-tes , wider das fünfte Stück des neuenBüchersaales von G. F. Meier, Halle1746. 8. °— Oc csrminum gencriduzmixris, proxr. Lftr. ickcnr. Scftmici.—>Die Heyden ersten Hauptstücke in I. I.Engels Anfangsgr. einer Theorie der Dich-rungsartcn (von dem Gedicht überhauptund von den verschiedenen Oichtungsar»ten.) — Der >te Abschn. des -ten TheilSvon I. A. Eberhards Theorie der sch.Wissenschaften, S. >s> u. f. der itenAufl.— Die Einleitung in I. I. EschenburgSEntwurf einer Theorie und Litteratur dersch. Wissenschaften, S. 4; u. f. der Aufi.vom I. 1789. —' Uebcr den Begriff vonGedicht, drey Briefe, in den kitterar.Spatziergängen, Mon. Jan. Februar.März, Halle 1784. «. — Die Mc derVorlesungen des Hugh Blair (Vn rix-Norure oss poetry) Bd. s. S. zu. derQuartausg. — —-
Auch enthalten Untersuchungen überden Begriff vom Gedicht noch: » Xäonrpornzssc, ou cle I» preserencc erirreIs prole er l-> Poesie, p. Pierre eispresche, psr. t66z. 4. — Oisterrgr.ou I ou prouvc czu'il ne peur ovolrcke Poeme en prose, von Tl. Fraguicr,in dem 8ten Bde. der öckcm. lie I'äczci.cke« luseripr. S.418. — ldisc. cu sz»veur lle« rroäuckons äe« pnere« envers, von Fre. Gaeon, als Vorrede vors. Uebcrs. des Anakrcvn, Rvttcrd. 17,0.1z.
. fierrre crirlczue sur le Vempie 60Lnicke, par. 1725- 12. (wo auch dieFrage untersucht wird, ob es Gedichtein Prosa geben könne?) — Viscour« surla Iftsgeäie ^ I'ocosliou civeäipe,von Hvudard de la Motte, gegen versifi,cirtc und gereimte Trauerspiele und 8u!reäe« ideftex. gegen Voltaire s Verthcidi-gung derselben, im ften Bde. S. z76u.fider Werke des erstcrn, par. >754. 12.—- väe en soveur cle« ver« conrrc laprose, von Jean Fre. kcriger de la Fapc,und fteftex. über diese Ode, von HvudardX 5 de