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Geb
baudes bis auf die Hinterscite rei-chen, und die die eigentliche Grund-lage der Deke, oder des obcrn Bodensmachen. Hierüber mußten, um denBoden zu vollenden, quecr über die-
se Balken dike Bretter, so wie die Fi-gur es anzeiget, gelegt werden. Die-se Bretter mußten, zu besserer Bede-kung der Balken, auf allen Seitenetwas herausstehcn. In der Figur
ist das vorderste Brett weggelassen,damit man die Köpfe der Hauptbal-ken sehen könne, die von dem übersie herauslaufenden Brette wären bc-dekt worden. Dieses ist also der Ur-sprung der Gebalke.
Es ist hieraus zu sehen, daß dasGebalk drey nothwendigc oder wesent-liche Thcile habe: >. Den Quccrbal-ken, der die Säulen zusammen ver-bindet, und den Hauptbalkcn zur Un-terlage dienet; er wird deswegenim Deutscheu der Nncerbalkcn ge-trennt. 2. Die Hauptbalken, derenKöpfe auf dein Unterbalken ruhen.Der Raum, den diese Balkenköpfe,nebst dem darzwifchen gelassenen lee-ren Raum, an der Vorderseite, zwi-schen dem Unterbalken und den ober-sten hervortretenden Brettern einneh-men, wird der Fries gcnennt, und istalso der zweyte Haupttheil des Gebäl-kes. z. Den dritten machen die überdie Balken hervortretenden Bretteroder Bohlen aus, die darum, weil sieNM das ganze Gebäudehcrum einenherausstehe.den Kranz machen, derRxan5gencnnt werden. Dieses ist also
der Ursprung des Gebalkes, und derBenennung seiner verschiedencnThcilc.
Als man hernach in den Gebäudenauf die Schönheit zu sehen angefan-gen, sind diese Thcile verschiedentlichverziert worden, und man hat ihnenin verschiedenen Säulcnordnungenihre besonder» Verzierungen und Ver-Hältnisse gegeben. Auch in steinernenGebäuden, so gar in denen, diewürk-lich keine Boden oder Deken haben,die von den Säulen getragen werden,hat man von außen des Ansehens hal-ber die Gebalke beybchalten. Siedienen in der That, dem Gebäudeoder einer Säulenorbnung von obenseine Begränzung oder Vollendungzu geben, so wie dcrKnaufdicSäulevollendet *). Auch überall, wo Säu-len angebracht werden, selbst da, wosie würklich nichts tragen, mußnoth-wendig ein Gebälk darüber stehen,weil sonst die Säulen als ganz müßigeThcile da stehen würden. Mithinist das Gebälk ein wesentlicher Theiljeder Saulenordnung.
Aber
*) S. Ganz.