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ausgegebenen vpuicol! steht, Bcyträgeüber tc» Zustand der Mahlcrey im ölenJahrhundert in Italien. — Die berühm-testen Mahler der Flvrcntinischcn Schulesind: Vaccio dclla Porta, di San Marcogen. (f 1517) Leonardo Vinci (s 1520)Pict. Roseiii di Cosimo (f 1521) Andreadel Sarlo (f 15Z0) Balth. Pcruzzi (s >5Z6)Jl Rosso(f >5 -,i) Pict. Buonacorsi, Pcrindel Vago gen. (1 1547) Giac. Pontormo,Carueeio (f >556) Bcnven. Garosalo(t>55?) Bae. Bandinelii (s >55?) Franc,Rosfi, Cccchino del Salviati gen. (t 156z)Michel Angclo Buonar. (Ausser seinerLebensbeschreibung ini Vasari u. a.m. hatAseanio ssondivi, sein Leben, Rom 155Z. 4.Flor. 17Z6 und 1746. t. seanz. mit Zusätzendurch den AbhHauteroche, Par. 178z. 12.und Giac. Vignali, Flor. >755.4. heraus-gegeben ; er starb 1564) Dan. Ricciarelli(fi5<!6) Lud. Civoli (ti6 >z) Matth. Ro-se»! (f 1650) Pietro da Cortona (s lüü?)Bened. turti (1-1724). Die Leben dieserMakler finden sich im Vasari, Baldinucci,d'ArgensvIllc u. a ni. und von ihren, undden Werken anderer Florcntinisckcn Mei-ster geben unter mchrern Nachricht: kcäe-in-irisle cii mvlre ?k»rue e pirrurc,cke lono nclis Lirrü clc?rsi,c. ^Ibcrrino, kli-. 1510. 4, —I.e kellere stell» Lirrü sti ?,>cn^e...sti H4r. ?r. Locchi, k"ie. 1591.8. >677.8.kistrerro stelle coste piü nvrshili irrkicrur» . . . stells Lirrü sti?iren^e . . .stz)sc. Lsrlieri, ?ir. >689 U. 1757. is. —Volkmanns historisch - kritische Nachrichtenvon Italien und verschiedene Beschrei-tungen von Paris, u. a. O. m.
Flüchtig.
(Schöne Künste.)
Aas Flüchtige hat in allen Werkender Kunst, vornehmlich aber in denzeichnenden Künsten statt, und be-steht darin/daß die Gegenstände nachdein, was ihnen wesentlich zugehört,mehr angczeiget, als völlig undnach allen Theilen ausgeführt wer-den. Eine flüchtige Zeichnung ist
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die, welche mit wenig kraftigenStrichen die Hauptsachen so angic-bet, daß ein Kenner sogleich darausdas Ganze sich bestimmt vorstellenkann; ein flüchtiger Pinsel ist der, dernur die Hauptfarben, fowol im Hel-len als im Dunkeln, durch wenigHauptjüge so aufgetragen hat, daßdas Wesentliche der Haltung undHarmonie daraus schon empfundenwird. Die flüchtige Behandlungschikt sich zur Anlegung eines Werks,da der Künstler, wenn er in vollemFeuer der Einbildungskraft ist, schnellden Entwurf macht, um vorerst nurvon dein Ganzen zu urthcilcn. Esist ein großer Vortheil, wenn mansich angewöhnt hat, ein Werk flüch-tig anzulegen; denn dadurch kannman sogleich alle Hauptsachen, diebisweilen nur von einem einzigenglüklichen Augenblik abhangen, fest-setzen. Der Künstler, der nie fiüch,tig arbeiten kann, wird manches Gu-te, das nur wie ein schnell vorüber-gehender Sonnenblik kömmt undwieder vergeht, verlieren.
Hernach müssen auch ganze Werkeetwas flüchtig bearbeitet werden.Nämlich diejenigen, bcy denen eswürklich blos auf einige Hauptsachenankömmt, wie in den Gcmahldenund Werken der bildenden Künste,die sehr weit aus dem Gesichte kom-men, ingleichen in den Werken, wonur wenige Hauptgedanken zur Ab-sicht des ganzen Werks hinlänglichsind. Man kann hiervon das deut-lichste Beyfpiel aus der Musik neh-men. Im Recitativ sind die Noten,die der rccitircndcn Stimme vorge-schrieben sind, die Hauptsache; derbegleitende Baß ist blos da, den Ton,darin gesprochen wird, fühlen zu las-sen, und das Gehör zu den verschie-denen Modulationen desselben gleich-sam zu stimmen: mehr soll und mußman von Begleitung nicht hören.Also muß dabey der begleitende Baßnur flüchtig angeschlagen werden.