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2 (1792) [E - J]
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weicht keinem ncucrn Bildhauer, undin seinen Kindern hat er gar alle über-troffen *).

Die beybcn größte» Manner die-ser Schule, Rubens und van Dyk,kann man nicht in ihrer Größekennen lernen, als wenn man ihregroßen Werke in den niederländi-schen Städten, und in der Galle-rte zu Düsseldorf gesehen hat.Die von Rubens in den verschie-denen Gallcrien zcrsircucten Werke,zeigen ihn freylich nicht immer alseinen großen Mann; und vanDyk lernt man aus den Gallertennur als den größten Portraitmahlcrkennen.

Die Niederlande haben in Anse-hung der Kunst fast eben das Schik-sal gehabt, das sie in Ansehung desReichthums und der Handlung be-troffen hat. So wie verschiedeneStädte dieser Länder jetzt mehr ver-weste Leichname von Städten, alsStädte sind, so sind auch die zeich-nenden Künste daselbst nur noch inden Werken der ehemaligen Meistervorhanden.

-H- 'S-

S. den Art. Zörabantische Schule,wo die vornehmsten Künstler dieserhier zum zweigen Mahle, ausgeführtenSchule angezeigt worden sind, derenLebensbeschreibungen sich mit den mchrcrnKünstlern derselben, in kster SchüllerLock ciliar Xsrcl von h/lsnller, sUc-mser 160z. lllsriem 1604. 4. ^mlk.l6 >8. 4. De groore Scbauburßh6er dlellerlsnrkckicn Xorilk - Schilllerser> Lchilllercilcr» . . . lloor HrnoillIlloubrsken, tarnst. 1718. 8. z TH. s'Qra-venhsge 1750.175z. 8. zTH. M .K'.De Isticueve 8chonburgk 6er IKellcr-tsnriche Xonüichiillers en Schiille-relleir lloor ), van Lool, s'Lrsvcu-

') Eine sehr gründliche und wichtigeBeurthcilung dieses Künstlers findetman in Kbrcmvns Natur und Kunstin Gcniähldcn, U TH. S. Z46U. ff.

F l e

hsg. 1750. 8. zTH. Vier llcs Pein-rres hlsiiisris. . , svec lles Lorrrsics,grsves en rsille llvuce, nne inllica»rinn 6e leurs priricipsux ouvrsges, er6eü reiiexioris ihr leur llifieronres ms»nieres, psr gcsn Nspr. Oescamp, ?zr.

175z - l/Sz. 8- 4 B. und von

deren Werken sich, unter andern, Nach-richten in der Völlige pirrorcsczue llespriacipsles Vüies 6e blsnllresLrsbsnr, I'ar. 1 76g. Z. deutsch, miteinigen Vcrm. Leipz. 1771- 8. finden.>Auch hat von einigen Gcmühlden des Ru-bens, de PilcssOeuvr. 6! v. B. 4. S. 287)Beschreibungen, so wie (ebend. S. azü)eine Oisterrst. iuries ouvrsgezlles plustümeux ycincrcs, cumpsres svec ceur6e Itudens, und (ebend. S. Z57) ein bc»solideres Leben des Rubens geliefert.

Fleiß.

(Schöne Künste.)

Äic Bestrebung, ein Werk der Kunstauch in den kleinesten Theilcn mit deräußersten Aufmerksamkeit vollkom-men zu machen, folglich jede kleinsteSchönheit zu erreichen, und die ge-ringsten Fehler oder Mangel auszu-bessern *). Der Fleiß gehört dem-nach zur Auüführung und Ausbil-dung, wovon bereits in besondernArtikeln gesprochen worden. Weildie größten Schönheiten eines Werksder Kunst in großen Gedanken be-stehen, welche die Vorstellungs- undBcgehrungskräste mit starken Schlä-gen angreifen, so kann ein Werk einestarke Würknng thun, an welcheskein Fleiß ist gewendet worden. Ein

Werk,

H (ZhsrsZcrem telicis ^esthetici coro-risr co,rcc?i<>n/,//»-i»i,« s)imse ighorecmors), leu kshiruz prorcni's strenrio-ne in pulcrs intormsium opus, czusn-rum postis, minores irunulsrumerism esus partium perfeebones su>xcnlli, rolienlli imperfeÄioncs, sli»czusntuls phsenomens, cirrs llecri»menrum roriiii. Laumxsrcen ^.»lkk«-uc, 5,7.