Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
241
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vielen Künstlern, cinzele Abbildungen vonWecken dieser Art geliefert morden, glSvon Marco Antonio (s. vidi, äcs Len-stes, clvnr nou!> iivons cles csismpea,B. >. S. Z26 und Z69.) von GcrardAudran (ebend. S. 5?6 und Nachr. vonKünstl. und Kunstsachcn, Th. S.u. f.) von Angustino Vcncticmo(viddion. a. a. O. S. 6z?.) von Marcovon Ravenna (a. a. O. S. 6;g.) vonGius. Bardi (ebend. B.-. S. 12g.)von Nie. Beatricc (ebend, V.o. S. 279u. f.) von I. Vonasvne (ebend. B.z.S. 14;,) ^ von Bern. Capitelli, ebend.B. z. S. 575.) --- von Caylus (cbcno,S. 720.) u. v. a. m. Und von ei-nigen der merkwürdigsten derselben, fin-I den sich Beschreibungen und Erklärun-gen, in WinkelniannS Gesch. der Kunst,S. 96. 97. 9g. -19. ze>7. ZZ7. 410 u. a.St. m. (itc Ausgabe.) so wie von einzelndergleichen, besondre Beschreibungen undAbbildungen, als z. B. von der Vergöt-terung Homers, bep R. Fabrctti SyncsA.«1e tllvi. I'eo jgn» , Ii. 16zz. k. und inGronovs B.2. Taf. XXI. und ei-nige eigene Schrift! /ipnrkeot. velLon»

kccrsr. biumcri . . . iilulir, s Lieb. Lu-

psr», Kmlbcl. 168Z.4. Von einemzu Agrigent befindlichen Sarkophag, indem >4tcN B, der Ngcc. ti opute-, cli siu-turi 8icil. Pal. 177?. bat. von G. H.Martini in der ^nriguor. Xlonumenr.8yli»-;e, I-ips (i?'8z. 8 ) u. d. m. vor-handen sind,

Flämandische Schute-

Unter dieser Benennung verstehtman insgemein die berühmten Meth-ler und Bildhauer der sogenanntenspanischen Niederlande. Diese Län-der, vornehmlich aber die beydenProvinzen Braband und Flandern,waren ehedem der Sitz der Acmsig-keit und des Reichthums, und daherauch der Pracht und der, die Prachtunterstützenden, Künste. Einem Nie-derlander Jobann vanEyk hat mandie Erfindung der Mahlere») in Oel-

Zrveyter Tbeil.

färben zu danken; und dcnTheil derKunst, der auf den Gebrauch und dieBehandlung der Farben ankommt,sowol im ganz Großen, als im Klei-nen, hat diese Schnle auf das Höch-ste gebracht, wenn dieses das Höch-ste ist, daß man die Natur völlig er-reiche. Diese Schule hat Europamir Gemahldcn angefüllet, die mankaum für Geniahlde halt, so sehr hatjeder Theil das Licht, die Farbe, dieHaltung und den Ton eines in die-sem Zusammenhang würklich vorhan-denen Korpers. Wenn die vcnetia-nische Schule diese an Pracht undGlanz der Farben, und einem gewis-sen Ideal des Colorits übertrifft, somuß sie ihr doch, in Ansehung dervolligen Erreichung der Natur/ denersten Platz lassen.

Auch an Zeichnung fehlet es derFlämandischen Schule eben nicht, sowie viele vorgeben; obgleich auch diegrößten Meister derselben sich sehrselten über die Natur erhoben haben;denn sie waren nur Mahlcr und Zeich-ner einer vor ihren Augen liegendenNatur, und dachten nicht daran, denCharakter der Menschen um einigeGrade hoher zu setzen. Sie kanntenweder im Körperlichen, noch im Sitt-lichen eine andere Welt, als die, inder sie lebten. Diese aber bildeten siein ihren Werken auf eine Weise nach,die nicht übertroffcn werden kann,Die Kenntniß der Farben scheinen sieaufsHöchstc gebracht zu haben, weilihre Gemählde fast unveränderlichbleiben.

Die berühmtesten Männer dieserSchule im Großen sind, CasparLrayer, Jacob Jordans, vornehm-lich aber Rubens und van Dyk, undim Kleinen Adrian Drorver und Da-vid Besniers, in der Landschaft aberHerrmaNn Srvanevelo. Auch hatdiese Schule Bildhauer gehabt, dievon wenigen Neuern übertroffcn wer-den. Franz Guesnoy, den dieJtaiiäNer Aiamings genennt haben,

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