Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
238
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nicht verstopfe- Der also durchfil-trirtc Firnis kann hernach noch mitdem Glas in warmes Wasser gesetztwerden, daß noch etwas von deinWeingeist abranche, und der Firnisdiker werde. Wenn dieses geschehenist, so ist er zum Gebranch fertig.

Von Firnissen überhaupt handeln:Brorcoro lopea I2 Vcinice elimele. . . . cii ?il, Uoiisnni, Itcim. 1720.L, Deutsch, Breöl. 174S. 8. ^rrscle drilbanccs Veeni?es ^ eics rinru»rss kazell-iz pnr »ccomdiÄr con elloshT^mv. e/zy 8-' Vechvncwling e>verckv Vernilben . . . ce k.c)-c!sel 1742.Z. Mit K. Lelchr^vin» vsnclvLiri.neelv, delrevcns verivheicic vollereVcrnitlen . . . tc l^ez'll. 1756. 8.I.e Vcrniileur psrksic, nu kalonuel lluVeroiikeur, bvr. 1771. 12. Nrvire.... llu Vernis . . . ?or. 1772. 8-"Issrr lle bvire er ll'cnc.plo^es leVeruis,ou l srr llu Vcruill'eur .... p. Is 8r."Wvri» , pur. 1772. 8. vcrm. 177;, 8.z Th. und ein Kupplern. dazu 177z, 8.Neu, mit dem Titel: I/srr ciu steincre,Oereur er Vvrnillcur, Tieze 1774. 8.?sr. 1776. 8. Deutsch, mit dem Titel:der Stafficrmabler, Lcipz. 1776. 8- ^Brvlre cie Iv diompulirivu llez Veruiscn geue^al, er ci'un e» psrricuiier guireliemdie pzrtviremeur a celui cie la(Mine cc llu )vpen, ?sr. 1782. 12. 1'reocile cur Dapicl uil V^ririkli,lboirll. >771. 8. Neu entdeckteLackierkuuk .... Orcsd. 175z und

1766. 8 (Das Neue darin ist nicht derMühe der Entdeckung ivcrth.) NeuerTraetat von Firniß - Lackier- und Mah-lerküustcn, Brest- und bripz. 175z. 8-I. F. K. Lackiermciiicr .... Leipz.

1767. 8- Joh. Fdr. Müllers Anwei-sung zum Lackireu, Fest. >771. g.Versercigung verschiedener Arten desFirnisses . . . aus dem Engl. Quedl.

>7sc>. 8.

F l v.

(Musik.)

Der Name, den man in Deutschlandder siebenten Saytc unsers heutigenTonsystcms gicbr, weil sie als dieum einen halben Ton crhohete Eayteb' angesehen, und ihre Note auf demNotcnchsiem aufeben der Stelle steht,worauf die Note des Tones b' gesetztwird. Wenn die Lange der tiefstenSayte L mit i ansgedrükt wird, somuß die Sayte km ^ seyn; als-denn ist dieser Ton die reine Quintevon kl und die reine große Terz zu Ichzugleich aber das Subsemitoniumzu ich

Man kann k)8 auch als einenGruudton betrachten, aus. welchemein Stük kann gesetzt werden, weil erseine völlige diatonische Tonleiter, sowol in der harren als in der weichenTonart hat *).

Flaches Schnitzwerk-

(Bildhauerkunst.)

Linter dieser Benennung verstehenwir dieArbeiten bildender Künste, dieman insgemein mit dem französischenWorte ^a8-Re!icfti, das lst, wenigerhabene Schnitzarbeit, nennt. Diealten Griechen fanden Geschmak dar-an, sowol den Werken der Bau-kunst, als den Gerathschasten, da-durch mehr Grist und Annehmlichkeitzu geben, daß sie dieselben mit aller-hand Schnitzwerk auszierten. Sofinden wir, daß insgemein an denGiebelfeldern der Tempel Vorstel-lungen, die sich auf die Gottheiten,denen diese Tempel geweiht waren,bezogen, in Stein ausgehauen gewe-sen 5); und wem ist der mit erhabe-ner Arbeit verzierte Schild des Achil-les, den Homer beschreibt, unbe-kannt?

*) S. Tonart.

") eZ. Winkelmann über die Baukunstder Alten S. ;6.