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fig oder unregelmäßig, von schönem seit in Zeichnung der Figuren zu He-eder häßlichem Ansehen. Dochschci- obachten habe, haben wir im Arti-nct der Gebrauch der Sprache diesen kel Zeichnen angeführt. Von derallgemeinen Begriff der Figur, inson- Schönheit der menschlichen Gestaltdcrhcit in der Sprache der Künstler, aber ist im Artikel Schönheit gespro-durch das Wort Form anszudrüken. chen worden.
Schone Formen sind schone Figuren. Bey Bcurtheilung einer Figur mußMan sagt in diesem Sinn lieber, man sich selbst folgende Fragen ma-diese Vase, oder dieses Gefäß ist von chen. Hat die ganze Gestalt diesereiner schonen Form, als von einer Figur das Ansehen einer vollkommenschonen Figur. Wenigstens versieht schonen Person, nach Beschaffenheitman in den zeichnenden Künsten dnrch ihres Alters und Geschlechts? ZeigetFigur in "gemein die Vorstellung der sie in dem Gesicht einen Geist mitmenschlichen Gestalt. Von einer Nachdenken, oder eine Seele mitLandschaft sagt man, die Figuren Empfindungen? Sicht man in ihrerderselben scycn schon, die Landschaft Stellung eine besondere Bestimmungsey mit oder ohne Figuren, und vcr- zu einer gewissen Verrichtung ? Sindsteht dieses von den Zeichnungen die Bewegungen und Gebehrden na-menschlicher Gestalten. türlich, und zu einem gewissen ZwekDadurch zeiget man an, daß die einstimmend? Wenn diese Sachenmenschliche Bildung die schönste Form sich in der Figur nicht deutlich zei-ist, der die Benennung der Figur gen, so ist sie nicht schön gezeichnet,vorzüglich zukömmt. In der That Das Urtheil aber über alle dieseist sie unwr allen Formen, die wir Thcile, die zur Schönheit einer Fi-kenncn, das Schönste; ihr Reiz gur gehören, hangt von einer ge-kann uns bis zum Entzäken rühren, naucn Kcnntniß der Schönheit derSie ist also das Höchste, was die natürlichen und sittlichen Bewcgun-bildenden Künste uns darstellen kön- gen des Menschen ab. Man mußncn; daher muß ein Künstler sich nicht nur die Physionomien, die Ge-vorzüglich in Zeichnung und Bil- bchrden, Bewegungen, Stellungendung der Figuren üben, weil er und alle natürliche Formen derohne dieses seinem Werke den hoch- Menschen genau beobachtet, sondernstcn Reiz niemals geben kann, auch viel schöne Personen, von aller-Selbst den Werken, darin die Figu- ley Stand, Alter, und Charakter, oftrcn nicht schlechterdings nothwcndig betrachtet haben, um ein solches Ur-stnd, als den Landschaften und per- theil fallen zu können. Eine fleißigespektivischen Vorstellungen schöner Betrachtung des Antiken, der bestenGebäude, geben erst die Figuren das griechischen Bilder, schärft das Augerechte Leben. zur Bcurtheilung der Figuren,
Das Schöne der menschlichen Bil-dung wird aber vornehmlich im Na- A j ft sl P.kenden erkennt. Daher müssen die , >
Figuren, so weit es die Schiklichkeit, (Redende Kunffe.)Anständigkeit, oder dcrWolstand er- Eine sich besonders auszeichnende,laubcn, ganz oder zum Theil nakend eine eigene Form annehmende, Artoder doch so bekleidet scpn, daß der sich anszudrüken, der Ausdruk be-grüßte Theil des Reizes noch übrig siehe in einem einzigen Wort, oderhlcibs, und durch das Gewand ent- einerganzcnRcdensart. IederAns«Heft werden könne. WaeftinKünst- druk, der wegen seiner guten ArtKr jtz Erlstiigung eiiM Geschiklich- verdient, mit einem besonder» Na-men