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nenden Gattungen der Farben in einDreyck bringen, wovon folgendeszur Probe dienen kann.
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u. s. f.
Man stelle sich vor, daß hier in demobersten kleinen Vierek, das mit r'^bezeichnet ist, die ursprünglich Haupt,rothe Farbe stehe, die nach und nachmit einem, zwei), drcy Theilen desursprünglichen Blauen versetzt werde,und daß die aus diesen Mischungenentstehenden Farben, in die untereinander stehenden Vicreke aufgetra-gen würden, so daß das zweyteVierek mit der Farbe bemahlt wäre,die aus cilf Theilen roth und einemTheil blau gemischt ist; das dritteVierek mit der Farbe, die aus zchenTheilen roth und zwey Theilen blaubesteht u. s. f. Das vorletzte Vierekin dieser Reihe würde demnach r^ b"und das letzte b" seyn.
Dadurch erhalt er yl verschiedeneMischungen dieser drei) Farben, diealle, weil weder weiß noch schwarzdarunter gemischt ist, einerlei) Graddes Lichts und der Lebhaftigkeit ha-ben- Hierauf schlagt er vor, mitjeder dieser y i Mischungen, dem Weistsen und dem Schwarzen, wieder sozu verfahren, wie mit den drei)Hauptfarben. Auf diese Weise wür-de man 91 dreyckigte Tafeln bekom-men, jede Tafel in 91 Viereke cin-getheilt, und jedes Vierek mit einerbesonder» Farbe bemahlt, welcheFarben zusammen alle möglichen,unserm Auge zu unterscheidendenHaupt - und Mittelfarben wie in ei-nem Verzeichniß enthielten.
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Herr Lambert ') merkt aber sehrwo! an, daß in dieser Sache nocheinige Ungewißheiten übrig sind, dieeines Theils daherkommen, daß mannicht weiß, ob der zwölfte Theil derFarbe nach Maaß oder nach Gewichtzu bestimmen ist; andern Theils,weil es noch zweifelhaft scheinet, obdie Starke der Farben allemal genaudurch das Verhältnis; der Theile derGrundfarben bestimmt werde. Fer-ner merkt er an, daß auch noch un-ausgemacht ist, ob die Farben, inAnsehung des Hellen und Dunkeln,sich auch nur durch 12 merkliche Gra-de unterscheiden, oder ob man derenmehr machen müsse.
OhneZwcifel würde die Mahlcreydurch die Mayerischen Drcyekc vielgewinnen, und die großen Coloristcttwürden dadurch auch in den Standgesetzt werden, andern ihr Verfah-ren bei) der Farbcngcbnng leichterund bestimmter zu beschreiben. In-dessen würde man doch zu viel davonerwarten, wenn man glaubte, daßalsdcnu alle Regeln des Coloritsganz bestimmt, wie die Regeln derperspektivischen Zeichnung, würdenangegeben werden können. Mankönnte alle mögliche Farben vor sichhaben, und doch sehr ins Trokcneoder auch ins Kalte fallen; denn dasSaftige und Warme des Coloritskömmt von verschiedenen Ursachenher, auf welche die Dreycke keinenEinfluß haben, wie z. B- von dendnrchscheinenden, oder übcrlassirtenFarben, von den, auch im stärkstenSchatten angebrachten ganzen Far-ben , von einem gcschiktcn ToMren.Denn das schönste Colorit wird garoft nicht durch die, würklich aufden Gegenständen liegenden natürli-chen Farben, sondern durch ganz an-dere erhalten- Endlich haben auch
einige
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176?. x.pK.