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2 (1792) [E - J]
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Fan

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sein in I. Andr. Werkmeisters kksrmo-nol. mos §. ;z - 54. — in HcinechcnsAnweisung zum Generalbaß, TH.2. Kop.q.S. -6z (>te Ausg.) — in Kellners Un-tcrr. im Generalbaß, S. ;8 u. f. — inMißlcrs Bibl. B. 2. Th. >. S. 12). — inMatthcsons Organisten Probe, ivte Pro-bestünde des tten Theiles — in Dau-bcns Generalbaß — u. a. m. sich findet.In Ansehung Oer Auflosung großerNoten in kleinere, geben Anweisung:Prinz, im satgr. Compvnistcn, Th. 2.Kap. 8- S. gg. (Ausg. von >696) und inder Xlufic. mo>iu!.irvr. Kap. 9. S. 42(Ausg. von 1714.) — Mcdt, im -tcnTH.der Handlcitung, u. a. m. In Ttnse-hunz der Versetz- und Verbin-dungskunst: Kircher, im 8tcn Buchdes ersten Theiles s. Musurgic — DieLcibnitzische Oistei-rse. 6e (Zrce com-bioororio, O!ps. 1666.4, vrctr. 1690.

4. und in der Samml. s. W. von Bu-tens, B. 2. S. zzy. — Euler, im Neu»r»m. Lsp. z. §. 20. — Matthcson, imvollkommenen Capellmcistcr, Th. 2. Kap. 6.§. ;> u. f. u. a. in. — — Von derVortreflichkcit des Fantasircns, von derMöglichkeit, den Hindernissen, dcn HülfS-niitteln, von der Methode sie zu leh:ren, von der Imitation, von der Aus-führung eines Satzes aus dem Stegreife,von dem Unterschiede des Präludirens undFantasircns, handelt Adlung, im >?tenKap. seiner Anleitung zur musikalischenEclahctheit, S. 880 der zweyten Auflage.Auch ist von ihm eine Anleitung zum Fan-tasircn in Handschrift da.

llcbrigcns wird in dem Kilo! kur ioXku-ilgue suc. cc mofierne, ?ar, 1780. 4.V. z. S. Ü22. dem P. Engramclle die Er-findung eines, !dem Crcedschcn oder Hol-fcldschen ähnlichen, Instrumentes zuge-schrieben. — — Und, ein Niederländi-scher Tonkünstler, Guillet, hat XXIVkanrsifies tclon bvrstre stez ciouzemoäcz, Lrnx. 1610. kol. heraus gege-ben. --

Farben.

(Mahlcrcy.)^>11 derMahlcrcy müssen die Farben,ans deren Zusammensetzung dasGc-mählde entsteht, in einem doppeltenGesichtspunkt betrachtcrwerdeu: alsMaterien, deren körperliches Wesenans die Würkung und Dauer desEcmähldcs einen beträchtlichen Ein-fluß hat; und dann als bloßes Acht,das durch die Mannigfaltigkeit seinerFärbung den Künstler in Stand setzt,die Farben eines jeden sichtbaren Ge-genstandes nachzuahmen.

In dem ersten Gesichtspunkt be-trachtet, sind die Farben zum Gc-mahldc, was die Materialien, Holz,Steine und Kalk dem Gebäude sind.Die Mahler schreiben auch ihren Far-ben mehr ober weniger Körper zu,nachdem sie mehr oder weniger da-von nehmen müssen, um eine gewisseWürkung davon zu erhalten. Weilman z. B. mit sehr wenig Blepweißmehr ausrichtet, als mir viel Krei-de, so sagt man, jenes habe mehrKorper.

Der Mahler hat also eine guteKenntuiß des Körperlichen der Far-ben nothig; eines Theils, damit ersowol in der Arbeit besser fortkom-me, und die Würkung der Farbenleichter erhalte, als auch um andernTheils seiner Arbeit eine längereDauer zu geben. Es giebt Farben,womit man mit einem Pinselstrichmehr ausrichtet, als mit öftererUcbcrarbeitung durch andre Farben;und so giebt es auch Farben, die inden Gemahldcn sehr lange beynahedieselbe Kraft behalten, die sie vomAnfang gehabt haben, da andre sichgar bald andern, es sei), daß sie aus-blassen, oder daß sie dunkler werden.Zwar kommt ein Theil dieser verschie-denen Wirkungen von der Behand-lung des Mahlcrs her; viel aberkommt auf die körperliche Natur derFarben an.