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2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
193
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Fab r^z

Ursprunges sind, noch gar nicht, daß dasWerk selbst c» ist. Vielmehr ist das Ge-genthcil höchst wahrscheinlich. Erstlichbesitzen die Franzosen verschiedene, ob,gleich meines Wissens nie gedruckte, Ro-mane in Versen, welche diesen Titel füh-ren, und viel älter sind, als unser beut,schc Rcinecke. Zwar habe ich den, vonHessing (Vermischte Schriften V. 2. S.s?o) angeführten Vomsn äu Venoi-ä,und noch weniger Stellen daraus, in derLibl. äez Vomsns auffinden können;aber wohl kommt der, ebendaselbst, ge-dachte nouvcsu Vegnarä en vers,par sssclzucm!ir8 Lielee en Visnäre,vom 1.1-90 (B. q. S. ozz) darin, sowie bcy dem Fauchet (^nc. Voet. t>»nc.Viv. II. Oeuvr. Bl. ;88 b. V. !6lo. 4.) vor;und das nouveau auf dem Titel könnte zuder Muthmaßung verleiten, daß schon andreRomane unter diesem Titel, ihm zuvor ge-gangen waren. Der zwcvte heißt l.e Vo-rnan äu Vegnzrä conrrekzic» angefan-gen im J.lzis, geendigt im I. iz-8 halbin Versen, halb in Prosa (S. Vidi. äesVom. a. a. O. S. -zz.) Ein dritter Ro-man dieser Art ist in den gedachtenkablioux ou Lonres äu XII Liecle,B.S. z?-, mit dem Titel, Vornanäu Venarä cc ä'IbanArin vom I. izzyund bereits in de Burc's Vidi. Inftrutt.(Luppl. B. i. S. 4Zi) angeführt; undausser dem schon >gedachten Venarä cou-rönne,, kommt noch ein Vornan ein Ve»narä im Du Cange (Inä. s. Komencla»ror lcripcor. meä. er ins. I-arinitsr.Lol. lg2.) so wie ein Vornan äu peticVenarä, UNd ein Vornan eis l'sncienVenarä bcy dem Marchand (Oiötion.Art. Lielee, Anm. O.) U. a. M. Mitähnlichen Titeln vor, aus welchen, wahr-scheinlicher Weise, das mit Ausgang des>5ten Jahrhundertes gedruckte und Lyon>5-8. 4. wieder aufgelegte, l.!vrc äeläiaicre VeZnarä er äe Oame Herfianc... 4. Der Ooöleur en rnalice . . ,!.^oni;5o. 16. Der Vezuiier ls Ve-narä ... s^nv. ,;S6. g. Der Venarä,vu Vrocez äez öscea . . . krux. >7ZA.g. sämmtlich in Prosa, gezogen wordenZweiter Thail.

sind, llcbcchaupt war der Fuchs, oderDichtungen unter feinem Nahmen, einsolcher Lieblingsgcgenstand jener Zeiten,daß in Frankreich, im I. rziz eine alle,gorische Geschichte desselben, bey einer gros»sen Feycrlichkcit, aufgeführt wurde. (S.Urft, äu Vfteacre brsnc. B. I. S. ZZU. f.Anm. a. und die Vsdl. ou Lonrcs, B. 1.S. zzo.) Und mit einigen jener erstem,alten Gedichten hat nun, zweytcns, un«ser Reineckc Fuchs von mehr, als einerSeite, Achnlichkeit; und es ist zu ver-wundern, daß C. F. Flöget, der in s. Gc,schichte der komischen Littcratur, B. !ll.S. -8, vorzüglich S. ze. nach französi-schen Verfassern, zum Thcil Auszüge ausihnen gegeben, nicht vorzüglich derglei»chen Stellen gewählt hat. Denn, ob«gleich, z. B. die dichterische Form, in wel-cher der VeAriZl-ä nouvesu des Gielcegearbeitet worden, allegorisch ist, oderder Dichter das im Traume gesehen ha-ben will, was er erzählt: so hat er denndoch viel von dem, rvas, und hat cSauf eben die Art gesehen, rvie es in umserm Rcinecke erzählt wird. (S. Vabl.onLonces äu XII er XIII Liecle, B. 1.S. zss. Anm. a. wo der Jnnhalt des fran-zösischen Werkes angegeben ist.) DerLöwe ist es, nckhmlich, welcher dort, sowie hier, die Thiere zusammen beruft; undin Heyden walten Streitigkeiten zwischendem Löwen und dem Fuchse, wegen derUnthaten des letztem ob, so wie sich bcydemit Ehre und Glück für den Fuchs endi-gen. Noch größere Achnlichkeit findensich zwischen verschiedenen Benennungen.So heißt die Burg des Fuchses in jenemXlsu-perruis, und in dem Holländischenund Deutschen Malppero»)'» und LNa-lepertus; und andern sieht man es s»gleich an, daß sie gänzlich französischenUrsprunges sind. Oer Hahn heißt, indem holländischen Abdruck, Canteclecr oderAntenklcer, das sichtlich aus llllranrclairgebildet ist. Eben so ist, im Holländi-schen so wie im Deutschen, die Bcnen»nung des Widders, Bcllyn, von delier,gemacht; und in dem Holländischen ist sogar eine ganze französische Stelle: SireN ' xour