Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
181
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LI. ^v. Amst. >7Z>. 8. und die neuestevon C. I. A. Nodcl, ebcnd. 1788. 8.Ueberfeht in das Italienische hat sieG. C. Trombclli, zusammen mit den Fa-beln de- so genannten Gabrias, oder Igna-tius Magister, Vcn. >755. 8. und in daSFranzösische, der Bruder Julien, einAugustiner, zus. mit dem Acsvp, Lyon>->34. h) I. Titianus (Ilms I. -?4.Wir wissen von ihm nichts, als daß erFabeln geschrieben. S. die vorher angcf.llillerrar. des Canncgictec c. II und 12.) Romulus, (das Zeitalter desselben ist,so viel ich weiß, noch nicht bestimmt; und seinNähme selbst noch nicht ausgemacht; seineFabeln, 80 an der Zahl, in Prosa abgefaßt,und, wahrscheinlicher Weise aus demPhst-hrus gezogen, sind, in der vorhin angeführtenUlmer Ausg. Acsopischer Fabeln, Lat. undDeutsch; und 60 derselben, aber verstümmelt,in den, von Joh. Fr. Nilant hccausgcgebnenLob. »nricz. . . LuZst, L. >709. 12. lat. ZUfinden.). Der so genannte Anonymusdes Ncvclet (Unter diesem Nahmen sind6°, in Elegischem Sylbenmaßc abgefaßteFabeln bekannt, welche, mit der Auf-schrift Lob. cle Arscc» in kor. trost.. . ldom. 147;. 4. und mit dem Titel,Llopus morolilsrus c. Lommenrn opri»>no, 5. I. er s. 1489. 4. Dav. >489.4-,502.4. und noch ebcnd. öfterer, (s. Labric.Libl .gr. S. 642. Anm. KU. 4teAusg .)ssowie in der Samml. des Nevelct, abgedrucktsind. Ucberserzt sind sie in das Italie-nische von Acc. Zucho (s. den Art. Ac-sop, S. 45 a.) In das Englisch, vonWyttkin de Wörde >;oz. Sie sind übri-gens nichts, als der vcrsifieirte, vorherangeführte, Romulus, und ihr Urheberist schon von Gyraldus (De vir. Losror.Diol. V. vcrgl. mit Lsbric. Libl. Lx.S. 649 u. f. Anm. nn. gte Aufl.) Salogenannt worden.) Der so genannteAnonymus des Nilant (67 Fabeln in Pro-sa, und eben so, wie die Fabeln des soge-nannten Romulus, aus dem Pheidrns gc«zagen, oder eigentlich größtenthcils nichtsals ein verstümmelter Romulus, sind vonJoh. Fr. Nilant aus einer Handschrift vonJs. BossiuS, in den angcf. Loh. snc.. ..

Lugst. L. 1709. i!. herausgegcbcn wor-den. S. übrigens, wegen dieser drey Schrift-stester, die, in Ansehung ihrer Beziehung aufeinander, neben einander gestellt werdenmußten, obgleich ihr Zeitalter sehr voneinander abweichen mag, G. E. HessingsBcytr. zur Geschichte und Littcratur, I.S. 4Z und V. S. 45». f.) Baldo odcrWaido ( Seine klb^ckmi Lobular. sindnoch ungedruckt. S. G. E. LessingsVerm. Schriften Th. 2. S. 250.) Cy-rillus (Auch das Zeitalter dieses Fabel-dichters ist unbekannt; aber daß seine 9;Fabeln, ursprünglich, nicht griechisch ge.schrieben worden, hat H. Eschcnburg, imdeutschen Museo vom 1.178z. Mon. Au-gust, wahrscheinlich genug gemacht. WaSsich in der Aubertschen Ausgabe dcs Alexan-drinischen Cyrillus dagegen finden soll, ist-selbst Fabel. Siy erschienen zuerst in dem8peculo8spisnrioc, Lor. (1470-1480.)5. und hierauf gab sie Balth. Cordcr,unter der Aufschrift, ApoluZi. moroles.Vien. i6zo. iz. heraus. Auch sind sienoch öfterer, als von Georg BittelhuS,mit dem Titel: 8pecirner> jopicucioek.Lirilli epii'copi olios (^uostriporriruzapologiericus vococus. In cujus czui-stem provcrbiis omnis et tutius iapieii-rioe clorec. H I. er s. 8. gedruckt.Dcutscl?, in Prosa und mit dem Titel:Spiegel der Wyßheit, durch kurzmyligeFabeln, viel schöner, sittlicher und Christ-licher lere angebende, im jar Christibi. O. C. c. dem latin vertutscht,"... und am Ende heißt es: durch Cy«rillum, Bischof zu Basel. 4. In deut-sche Reime brachte sie, Dan. Holzmann,Augsb. 1571. 4. und unter der Aufschrift:Fabeln nach Dan. Hvlzmann, hatH. Meiß-ner sie, Leipz. 1782. 8. in modernisirterProse heraus gegeben. Uebrigens könntedie Unterschrift der ersten deutschen Ueber-seyungen auf den Gedanken bringen, baßihr Verfasser nicht so wohl Bischof gewe-sen, als Bischof geheißen, wenn nicht,wie im Jöchcr gesagt wird, in Qrynoelklonumenr. Lolil. ein Baßler Bischof,NahmenS Cyrillus vorkommen sollte.)Alex. Necham (f i«27. LerLlift. Loerar.

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