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2 (1792) [E - J]
Entstehung
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179
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Fab 179

geführt wurden, nannten sie solche ver,nünftige, sittliche, oder vermischte Fa-beln; und zu den erster» scheinen die Sy-baritischcn, zu den zweyten dieCilicischenund Cvprischen, und zu den letztern dieAesopische» und Phrygischen gerechnetworden zu seyn, (S. den Scholiasten desAphthoniuS S. 4.) ob sie gleich übrigensdiese ihre Benennung eigentlich von ih-ren Urhebern, oder von dem Waterlandederselben, erhalten hatten. Von an-dern sind sie indessen anders unterschiedenworden. (S. den Ilickvr. Ickllp. apck.?urteli. bib. I. c. Z5-) Auch war Aesopkeineswegcs der eigentliche Erfinder der-selben unter den Griechen. Zu seinenVorgängern gehören Hesiodus (Lch-/-,V. 20z u. f.) ArchilvchuS (S. denScholiasten zu dcnVögel» des AristophancS,V.ck;-.) der Cilicier KonniS derSvbarite ThuroS Lee Libyer KybissuS(S. Vbeon. l'rog^mn. S. es. ?. >54>>8.) Imgleichen nennt Suidas noch ei-nige andere, als die Rhodicrinn Myro,und die Eudocia, deren Zeitalter sichwohl nicht genau bestimmen lllßt. Aesopwar aber der berühmteste (s. dessen Arti-kel.') Und nach ihm werden noch demStesichorus (s. -ürick. idlicr. blb. Ii. c. 20und die, bc» dem Art. Aesop angezeigtenSamml. von Hudson und I. G. Haupt-mann bl. z>4,) Dem Ocmosthenes(S. SuidaS, voc, sxia und die er-wähnte Samml. bl. z-i.) u. a. m. einzcleFabeln zugeschrieben. Auch finden sichderen »och cinzele in den Werken desTe«nophon, Plutarch, Pausanias, Äppia-nuS, Galenus, Maximus Tytius, Lu-cia», u. a. m. welche aber unstreitig nichtvon diesen Schriftstellern, sondern vonunbekannten Verfassern herrühren, undübrigens in die vorher gedachten Samm-lungen von Hudson und Hauptmann ein-gerückt worden sind. Demetrius Pha-lereuS. (Er soll dem LacrtluS, bil>. V.Leöi. Z i.zu Folge, eine Sammlung Ae-sopischer Fabeln gemacht haben.) Ba-briaS oder Babrius (Um die Zeilen desAugust. Daß er Aesopische Fabeln inChvliambischcs, oder eigentlich Scazvnti-

sches Sylbenmaß gebracht, ist aus demSuidaS, Voc. /Zc-/Zx-c-^ (der einer solche»Sanimlung von zehn Büchern gedenkt)und aus der Vorrede des Avianus (i»welcher von zwcy Volum, die Rede ist)bekannt. Nile Fragmente davon sindübrig. S. übrigens vissertar. äeLsbrio,ksliul. r^esop. Scriprore, bonck. 1776.

L. Lrl-mx. 178;. 8. von TH.Tyrwhikt.) NikostratuS (Zur Zeit der Antoninen.HcrmogeneS, -s,«,. Ickli.li. S .ZS8.Lck. Lelsp. schreibt ihm Aesopische Fabelnzu; allein seinem Scholiasten S. 415. derAldinischen Ausg. zu Folge, hat er nurMythologische Fabeln geschrieben.)Aphthonius (Aus dem -ten Jahrhundert.Won seinen, in Prosa abgefaßten, Fabelnsind 40 auf uns gekommen, und bei) s.

niit einer lateinischen Uebers.von KindemontUS dem I. SP. Rommel,i;?/. 8. buZck. L. lckzz. z.164z. z. so wie in NcveletS öckz-ckoi.^eiop. bckesc. l6io. 8. und in der ge-dachten Sammlung von Hudson abge-druckt.) Ignatius Magister (der öf-ters in einen GabriaS verwandelt wor-den, aus dem Anfange des neunten Jahr-hunderteS. Er brachte 54 griechische Fa-beln in vierzcilige Jamben, wovon 4z inden Aidinischcn Ausgaben des Aesop, Wen.i;°5. i'. so wie in den Ausgaben von Ba-sel i;>g. 8. 15-1. 8. Tüb. 1548. u. a. m.und die übrigen eilf in Nevclcts Vl^cliol,b'rckc. 1S10. 8. befindlich sind.Auch sind sie einzeln von I. Fiedler,Cygn. 1688. 8. von Chefin. Gilbert,Dresden 16z?. 4. u. a. m. herausgege-ben worden. In das Italienische hatsie G. C. Trombelli, Wen. 17Z5. 8. über-setzt. In das Deutsche, in elende,vierzcilige Reimen, Mclander in s. Aessopischen Fabelgeschichte Phlldri, EisenS.17m. und C. F. Bürens, Köln 1787. 8.S. übrigens CannegicterS Olllerr. ckssecare er ckzcko lelsv. T^viani e. XIV»S. -89 bey s. AuSg. dcS Avianus, ^milel.17Z!. 8.) Mehrere litterar. Nachrich-ten von diesen Fabeldichtern finden sich inkabricii Libl. Lr, l.ib. II. c.9.

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