Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
173
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Hydc's l'rolezcim. zu s. I.u6. Orients!,und Geb. Gottfr. Stacks Vorrede zu derAusg. desselben, Berlin >697. 8. DasAlter des Buches ist eben so wenig be-stimmt ; gewöhnlich setzt man es über zwei-tausend Jahre hinaus, Fraser'S Geschichtedes Nadir (S. >9. O»r. Ivlil.) zu Folge,hat es, was auch wohl das wahrschein-lichste ist, mehr als einen Urheber, undHeidt im Indischen eigentlich KurtukDumnik, und nach dem Herbelot (anden ang. Stellen, in dessen Nachrichten sichaber, wenn man sie genau vergleicht, Wi-dersprüche finden) wurde es zuerst in daSfiltere Persische (Pelvhi) unter der Auf-schrisr, Humajoun Nameh, das königlicheBuch, zur Zeit des EoSrocS, oder eigent-licher Nuschirvan , von dem Arzte dessel-ben, Buzrvieh, oder Parzon, welchereS aus Indien hohlcc, und also ums I.C> ;zo übersetzt, wird aber auch, in die-ser Sprache, wie er zu sagen scheint, dasVermächtnis dcS Houschcnk, oder auchEiavidan Khird (Weisheit aller Zeiten)genannt. Aus dcni alrcn Persischen über,setzte cS zuerst Abul Hassan Abdallah BenMocanna, unter dein Khalifen Abougia-far Alinansor ums I. C. 760 in das Ara-bische, (wofern nfihmlich die, blos vondem abgedachten Abraham von Eccheln indem angeführten Werke, S. 87. gedachte,schon dreihundert Jahre vor Alexanderdem Großen gemachte, Arabische llebcr-setzung, nur eine Erfindung ist) unter demTitel (Lalilcch va Damnah, de» es,von den Nahmen der, in den Heyden er-sten Abschnitten, sich unterredenden Thierserhielt, welche von dem Geschlecht, dasdie Araber Thoes, die Perser Schacal nen-nen, sind; und dieser Titel, obgleich aufmancherlei) Art verändert, und verstüm-melt, ist im Ganzen der bekannteste ge-blieben ; ihn führen alle Handschriften derarabischen Hebers, welche auf der PariserVibl. sind (s. das Vcrz. derselben, I.n. »165. >489. >492. >;o>. 150z. u.a.m.)und da hier verschiedene Verf. derselbengenannt werden: so crgicbt sich daraus,baß es mehr als cinmahl ins Arabischeübersetzt worden. Nahmentlich gedenkt

Hcrbclot einer spcktcrn von Hassan BenSohail umS I. C. 149z. mit der llcber-schrifc, Anvar Sohail,; allein Lvri, indem Ose. kllpr. lilhl. blor. I. 14z, zeigtaus dessen eigenen Worten, daß Hassanblos eine, in daS neue Persische, aus deinArabischen gemachte llcbcrsctzung verbes-sert habe. Auch scheinet damit übereinzu-stimmen, was Fräser am angeführten Ortesagt. Aus den verschiedenen arabischenllebersetzungcn (deren cine Hyde, der Vor-rede zu s. I.uel. Orienr. zu Folge, heraus-geben wollte, und davon Hcinr. Alb.Schulrcns einen Theil, mit der Auf-schrift: l'srs veriloniz arski. Isshri Lc>-lsllsh vs Oimnskl . . . I.»»,!. L. 1736.4. arab. und lat. herausgab) ist es, ver-schiedentlich, zum Theil wieder in neuesPersisch , und in das Türkische so wie indas Chaldfiische, das Syrische, und cnd-lich auch in da» Ebrfiischc, von einemRabbi Joel (s. VVolfii Libl. Issehr. I.46g. III. zzc,) übersetzt worden; unddiese oder die Ebrfiische llcbcrs. überhaupt,gehört nun zu den merkwürdigsten. Ein-mahl ist sie, wahrscheinlicher Weise, dieSchuld, daß Geliert in der angeführtenAbhandl. S. z8. d. llcbcrs. besondre Fa-beln des Sandaber, die aber nur nochhebräisch vorhanden seyn sollen, anführt.Daß Bidvai und Sandaber eines sind,hat nicht allein Hr. Kästner, verm.Schriften, Altenb. 1745. S. r-6. und Hes-sing, verm. Schr. -. S. 227. bereits be-merkt, sondern cS ergicbt sich auch ausveralten, deutschen, unten vorkommen-den Ucbecscyung selbst, als in welcher der,dem Könige die Fabeln erzählende, Weise,Sendebar heißt. Zwcytcns scheint ver-mittelst dieser Ebräischcn llebcrsctzung, oderihrer Urschrift, nicht erst, wie Asseman(ö!HI, Oricnr. ss'om. III. ?.I S.sai.s,in der Anm.) zii glauben scheint, vermit-telst der, in der Folge vorkommenden,italienischen von Oonl, Bidpai in San-dader verwandelt worden und gar das Buchselbst zu diesem Titel, als unter welchemes, in einer Ebräischcn Handschrift, aufder Pariser Bibliothek sich findet, gekom-men zu seyn. Und endlich sind, aus eben

dieser