Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
170
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gcn sind, wirb, meines Bcdünkens,durch eine Stelle in des PriSeianS kroe»cxcrcicümcucis rbccor. ex klcrmoFcne(üp. kurleli. S. lzzo) widerleg!, woschon von zwcycrlcv Arten ihres Vortra-ges, brcvirer und larius, gesprochen,und jede mit Bcyspielen belegt wird,llebrigcns handeln von ihr, theoretischund historisch, unter de» Alten: Aristote-les in s. Rhetorik unter der liebcrschriftvon Vcyspielcn, kib. II. e. 2°.Apthvniuö in den -rxo^v^v. c. i. sQuinctilian, lstb. I. c. 9. und kib. V.

c. i i.

Unter den Neuern, und zwar von denItalienern: 8a»gio kopra la kavolacielk/^b. (Giorzio) Uerrolü . . . kav,1788. 12. (Nach einer Einleitung folgteine, sehr unvollständige, und ziemlichverfehlte Charakteristik der vornehmsten,ältcrn und ncuern, Fabulistc», und hier-auf handelt der Verf. von der Erfindungund Behandlung der Fabel, von der In-gcnuirü (Naivetät) in der Fabel, vonder k.epiäc22a (Munterkeit) darin, undendlich von der Moral und dem Nutzenderselben. Gewonnen hat die eigentlicheTheorie der Fabel nicht viel imrch diesenVersuch.) --

Von franzchsisclicul Schriftstestern;La Motte Houdard (vikc. lue kable,vor s. kübl. nouv. kar. 1719. 12. undin s. veuvr. B. 9. S- l U. f. k. 1754.12. Er erklärt die Fabel, als unc in-tlrukbion eieguisee kous l'üllegorieck'une üklion. Diese Erklärung hat s.E. Hessing, bekannter Maßen, geprüft.)---» Pierre Brumop (Qbkervürions kurla küble, bcy des Mich, de Morgucslkraice ste koek kranc. kar. 1724.12. Er fordert von dem Vortrage derFabel Kürze, Nettigkeit, Eleganz undvorzüglich viel Simplicität. Vom Fon-taine sagt er, daß mehr die Natur, alsdie Kunst ihm seine Fabeln eingegebenhabe. Ucbrigen» stimmt er mit La Motteübereilt.) H. Richer (die Vorrede zus. kabl.nouv. mikcs cnvcrs, k. 1729.8. handelt von der Fabel. Er erklärt sieals ein pecir xocme, yui conrisnr uii

F a b

sirccepte cacbs kous uns ,'mage alle-ßoriczue.) Eigli (vist'errar. kurI'/öpol. in dem gtcnB. der dflcm. flelVLeaci. cics Inkcripr.) Remond deSt. Mard (Idestex. ihr küble, in f.Idestcx. kur la kvefie er> general, klaz-s17Z4. 12. und i» f. kneciczue prikeäans kes kources, Geuvr. B.g. S.IÜ6.Amst. 1749.. Auch er erklärt die Fa-bel als un recic üllc^vricjue, und ver-langt dazu un konä aßreable und gaic-re , UN üir abnable er küeile in der Er-zählung. Bevnahe möchte man glauben,daß Brrtola seine Theorie aus St. Mardgeschöpft habe; den übrigen Thcil s. re-stcx. nehmen Prüfungen der La Motti-schcn Theorie und Fabeln ein, welchenicht eben günstig für sie ausfallen.) -Ch. Battcux (In s. bekannten keine, ckekicrerarure, B. l. S .28Z. d. d. llcbcrs.4te Aufl. Seine Theorie ist von Lessing,a. a. O. S. 144 geprüft worden.) EinUngenannter (Oikcours kur küblesvcc un examcn cies principüux tabu-lilles, Zne. er moci. bell den ksbl.rrvuv. er üurres pieccs cn vers, p..V.Q.k.k.O.D. kür. ,774.12. lieberdie Theorie der Zabel wird eigentlich nichtsdarin gesagt; und die Charakteristik derFabeldichter lehrt auch Nicht» Ncueö.)d'Ardcnnc (Vcr s. b'abl.nuuv. k. 1747-12. UNd im ltcn B. s. veuvr. pollb.kckürk. 1747. 12. findet sich ein, nichtviel bedeutender Oikcours kur küble.)

Fr. Macmontcl (das lyteKap. s. Poe-tik, B. 2. S. 45z. AuSg. v. 176z handeltvon der Fabel, die er, als ein pecirkoe-Ive,, avec I'sir ä'une timplicirecreäule, nn prekence une verire mo»rüle kous le volle ck'un conre ingenu»erklärt. Auch er fordert, wie Bcrtola,vor asten Dingenvon der Fabel, vor-züglich Naivetät, welchr er hier rben soerklärt, als in den Klemens äe kicerar.llebrigcns weicht er nur in einigen Stü-cken von der La Mottischcn Thcoeie, bc,sondces in Rücksicht auf den Gebrauchmoralischer Wrscn, die schon vor ihmSt. Mard verwarf, ab.) Br» denksbl. allem, er Lonres kranc. er» vers,

kar.