gcn sind, wirb, meines Bcdünkens,durch eine Stelle in des PriSeianS kroe»cxcrcicümcucis rbccor. ex klcrmoFcne(üp. kurleli. S. lzzo) widerleg!, woschon von zwcycrlcv Arten ihres Vortra-ges, brcvirer und larius, gesprochen,und jede mit Bcyspielen belegt wird,llebrigcns handeln von ihr, theoretischund historisch, unter de» Alten: Aristote-les in s. Rhetorik unter der liebcrschriftvon Vcyspielcn, kib. II. e. 2°. —Apthvniuö in den -rxo^v^v. c. i. s—Quinctilian, lstb. I. c. 9. und kib. V.
c. i i. — —
Unter den Neuern, und zwar von denItalienern: 8a»gio kopra la kavolacielk/^b. (Giorzio) Uerrolü . . . kav,1788. 12. (Nach einer Einleitung folgteine, sehr unvollständige, und ziemlichverfehlte Charakteristik der vornehmsten,ältcrn und ncuern, Fabulistc», und hier-auf handelt der Verf. von der Erfindungund Behandlung der Fabel, von der In-gcnuirü (Naivetät) in der Fabel, vonder k.epiäc22a (Munterkeit) darin, undendlich von der Moral und dem Nutzenderselben. Gewonnen hat die eigentlicheTheorie der Fabel nicht viel imrch diesenVersuch.) — --
Von franzchsisclicul Schriftstestern;La Motte Houdard (vikc. lue lü kable,vor s. kübl. nouv. kar. 1719. 12. undin s. veuvr. B. 9. S- l U. f. k. 1754.12. Er erklärt die Fabel, als unc in-tlrukbion eieguisee kous l'üllegorieck'une üklion. Diese Erklärung hat s.E. Hessing, bekannter Maßen, geprüft.)---» Pierre Brumop (Qbkervürions kurla küble, bcy des Mich, de Morgucslkraice ste lü koek kranc. kar. 1724.12. Er fordert von dem Vortrage derFabel Kürze, Nettigkeit, Eleganz undvorzüglich viel Simplicität. Vom Fon-taine sagt er, daß mehr die Natur, alsdie Kunst ihm seine Fabeln eingegebenhabe. Ucbrigen» stimmt er mit La Motteübereilt.) — H. Richer (die Vorrede zus. kabl.nouv. mikcs cnvcrs, k. 1729.8. handelt von der Fabel. Er erklärt sieals ein pecir xocme, yui conrisnr uii
F a b
sirccepte cacbs kous uns ,'mage alle-ßoriczue.) — Eigli (vist'errar. kurI'/öpol. in dem gtcnB. der dflcm. flelVLeaci. cics Inkcripr.) — Remond deSt. Mard (Idestex. ihr lü küble, in f.Idestcx. kur la kvefie er> general, klaz-s17Z4. 12. und i» f. kneciczue prikeäans kes kources, Geuvr. B.g. S.IÜ6.Amst. 1749. tü. Auch er erklärt die Fa-bel als un recic üllc^vricjue, und ver-langt dazu un konä aßreable und gaic-re , UN üir abnable er küeile in der Er-zählung. Bevnahe möchte man glauben,daß Brrtola seine Theorie aus St. Mardgeschöpft habe; den übrigen Thcil s. re-stcx. nehmen Prüfungen der La Motti-schcn Theorie und Fabeln ein, welchenicht eben günstig für sie ausfallen.) -—Ch. Battcux (In s. bekannten keine, ckekicrerarure, B. l. S .28Z. d. d. llcbcrs.4te Aufl. Seine Theorie ist von Lessing,a. a. O. S. 144 geprüft worden.) — EinUngenannter (Oikcours kur lü küblesvcc un examcn cies principüux tabu-lilles, Zne. er moci. bell den ksbl.rrvuv. er üurres pieccs cn vers, p. dä.V.Q.k.k.O.D. kür. ,774.12. lieberdie Theorie der Zabel wird eigentlich nichtsdarin gesagt; und die Charakteristik derFabeldichter lehrt auch Nicht» Ncueö.) —d'Ardcnnc (Vcr s. b'abl.nuuv. k. 1747-12. UNd im ltcn B. s. veuvr. pollb.kckürk. 1747. 12. findet sich ein, nichtviel bedeutender Oikcours kur lü küble.)
Fr. Macmontcl (das lyteKap. s. Poe-tik, B. 2. S. 45z. AuSg. v. 176z handeltvon der Fabel, die er, als ein pecirkoe-Ive, oü, avec I'sir ä'une timplicirecreäule, nn prekence une verire mo»rüle kous le volle ck'un conre ingenu»erklärt. Auch er fordert, wie Bcrtola,vor asten Dingenvon der Fabel, vor-züglich Naivetät, welchr er hier rben soerklärt, als in den Klemens äe kicerar.llebrigcns weicht er nur in einigen Stü-cken von der La Mottischcn Thcoeie, bc,sondces in Rücksicht auf den Gebrauchmoralischer Wrscn, die schon vor ihmSt. Mard verwarf, ab.) — Br» denksbl. allem, er Lonres kranc. er» vers,
kar.