mit Alkalien, Erden und Brennstoff. 5 5 3
Luft nicht ganz beständig, sondern beschlagen auf ihrerOberfläche etwas. Im Feuer wird es nach Wenzel zer-seht, indem das Ammoniak davon entweicht, und dieBoraxsäure zurückbleibt, außer was sich vom lchterndurch die Wasserigkeit des Salzes mit erhoben bat. NachÄ.affone hingegen schmelzt der Boraxsalmiak zu einemgraulichen durchsichtigen Glase, das an der Luft beschlagt,nach der Auflosung im Wasser aber die nemlichenBorax-salmiakcrnstallen gicbt, wie vor dem Schmelzen. Diefeuerbeständigen Alkalien sondern das Ammoniak, sowolauf nassem als trocknem Wege, ab.
Boraxsame Mittelsalze.
H. yoo.
Die Boraxsäure vereiniget sich mit der Kalkerde zueinem Salze, das sich im Wasser gar nicht auflöst, unddaher den seiner Entstehung auf nassem Wege sogleichaus dem Wasser niederfällt, geschmacklos ist, und mehrzu den erdigtcn Verbindungen zu rechnen ist. Es heißtAalkborax oder boraxsimre Aalkcrve, Boracit (cs!xd^racica, baraxam, borax calcsreg, lZorgz culeiz,cke c//Ä?^),und kann bequem so verfertiget werden,daß man eine Auflösung der Boraxsäure in heißem Was-ser zum Kalkwasser schüttet, da der Kalkborax in Pul-vergestalt zu Boden fällt. Im Feuer ist der Kalkbo^xleichtflüssig, und liefert eine dem Glase ähnliche Masse,die aber nach dem Erkalten nur halbdurchsichtig bleibt.
§. 90 r.
Die boraxsaure Kalkerde ist seht auch natürlich ent-deckt worden, und zwar in dem ehedem sogenanntenculujcben Cmarze des Lüneburger Gypses. Diese Ery«stalle, deren Grundgestalt eigentlich ein Würset ist,woran aber entweder mehrere oder alle Kanten und Eckenabgestumpft sind, fand Hr. Wcjirumd bey der Zcrglie-
M m z derung