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1 (1794)
Entstehung
Seite
546
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546V. Abschn. Mineral. Säuren u. ihre Verbind.

schmack, röthet die Lackmustinctur, den Violcnsaft abernur langsam und kaum merklich, und heißt Gedarwsaiz(lal seciglivum S) besser aber Boraxsaure

(gciäum bor-ZLicum, borssiz, boracinum, -s ssch).

Becher scheint zwar schon dieses Salz gekannt zu Häven,man eignet aber die erste Entdeckung desselben gewöhnlichHombergen (1702.) zu, der es erhielt, da er cm Ge-misch von gebranntem Vitriol, Borax und Wasser imKolben mit dem Helme im Sandbade sublimirte. > Erleitete den Ursprung desselben von dem bey der Arbeit an-gewendeten Vitriole ab, und nannte es daher: ück vols-trls vltrioli narcoticum.

äs cdiinle, psr lekr. i!l Ven äsä'sc.

cts.- /c. cic 1702. S.zz.; übers in ckrcllfi cbcni.

Archiv B. 2. S. 265. ä)'scc/!c?2 kubterriM. S. 791.

§. 883.

L.emery, der Sohn, zeigte hernach (1723), daßman auch Salpetersäure und Salzsäure zurAusscheidunzjenes Salzes durch Sublimation anwenden könne, unddaß es also nicht von der Vitriolsaure herrühre. Schonvor L.emerv hat aber Stahl diese Sache gewußt. Geo?fro 'f, der jüngere, bewies endlich (17 z 2), daß man desweitläufigen Sublimirenö nicht bedürfe, um Scdativ-salz aus dem Borax zu erhalten, sondern daß man esnach der (§. 886.) angegebenen Weise weit bequemerUnd vortheilhafter durch Crystallif-ren scheiden könne;und zeigte zugleich, daß der Grundtheil des Küchensalzes(das Mineralalkali) einen wesentlichen Bestandcheil desBoraxes ausmache. Baron hat weiter dargerhan (1745und 1748), daß auch vegetabilische Säuren zur Abschei-dung desScdativsalzes angewendet werden könnten, unddie angewendeten Sauren selbst nichts zur Entstehungdesselben beytrügen.

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