mit Alkalien, Erden und Brennstoff. 539
spath; flustspatbsaures Mmeralalkalt durch schwefel-saures Ammoniak, Bittersalz und Alaun, nicht durch vi-triolisirten Weinstein, Gyps und Schwerspat!); Fliiß^spardfalnuak durch Alaun und Bittersalz. Firistiparhselbst würde zerlegt werden durch vitriolisirten Weinstein,Glaubersalz, schwefelsaures Ammoniak/Bittersalz undAlaun, wenn seine Unauflösbarkeit im Wasser die Wir-kung der Verwandtschaft auf dem nassen Wege zuließe.Wenn man aber fem geriebenen Flußspat!) mir schwefel-saurem Ammoniak vermengt, und desnllirt, so erhalt manim Rückstände Selenit, nachdem der Flußspachsalmiakaufgestiegen ist. Fiustsparhstrurc Talkerde wird viel-leicht durch kein schwefelsaures Neutral - und Mittelsalzzersetzt; flustsparhsanre Schrvererde durch alle, undflußjparhstmre Tbonerdc wol nur durch Bittersalz.Bey allen diesen und noch anzuführenden Zersetzungen derflußspathsaurcn Salze muß aber noch in Zukunft die Er-fahrung einzig und allein entscheiden.
Flußspachsaure Neutral - und Mittelfalze mit Sal-petersäure.
H. 876.
Auch die concenkrirte Salpetersaure macht die Fluß-spathsäure aus dem feingeriebenen Flußspathe los, wennman sie daraufgießt, und eine Destillation anstellt, nurist die übergehende Flußspathsäure wegen des anzuwen-denden Überschusses der Salpetersäure immer mir dieserverunreiniget; der Rückstand ist Kalksalpeter, der frey-lich durch starkes Feuer wieder zerlegt wird. VerdünnteSalpetersäure zerlegt durch Digestion den Flußspatlzebenfalls schon.
§- 877-
Diesen Erfahrungen gemäß muß also die Kalkerdemit der Flußspathsäure nicht so stark zusammenhängen,
als