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1 (1794)
Entstehung
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538
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5 z 8 V. Abschn. Mineral. Sauren u. ihre Verbind.

in Betracht, wo eine wechselseitige Zersetzung derselbe»durch doppelte Wahlverwandtschaft auf nassem Wegestattfindet. Das flußspathsaure Gewachsaikak wirddurch kein kohlensaures Neutralsalz zerlegt; das flußsfpathsäure LMneralMali wahrscheinlich durch kohlensau-res Gewachsaltali, und daSflußsparhsäureAmmsmaödurch kohlensaures Gewachsalkali und Mineralalkali.

Wechselseitige Verwandtschaften der Flußspathsaureund Schwefelsaure gegen Alkalien und Erden.

§. 874.

Da die Schwefelsaure aus dem Flußspathe die Fluß-spathsaure austreibt, so muß die Kalkerde naher mit jener,als mit dieser Saure verwandt seyn; da aber die Fluß-spathsaure naher mit der Kalkcrde verwandt ist, als mitden Alkalien und übrigen Erden (§. 864.), so könnte manschon daraus schließen, daß die Schwefelsaure alle fluß-spathsauren Neutral - und Mittelsalze zersetzen und dieSaure daraus entbinden würde, und dies bestätiget dieErfahrung, nach welcher sowol auf nassem als auf trock-nem Wege durch Schwefelsaure alle Alkalien und Erdenvon der Flußspathsaure getrennt werden. Auch durchDigestion des zartgeriebenen Flußspathes in verdünnterSchwefelsaure kann man daher einen Selenit daraus ab-sondern.

§- 875. ^

Hieraus lassen sich auch, wenigstens der Theorienach, die Zersetzungen beurthcilen, die bey Verbindungder flußspathsaurcn Neutral- und Mittelsalze mit schwe-felsauren Neutral- und Mittelsalzen auf nassem Wegeerfolgen müssen. So wird flußsparhsimres Gewächs?Mali zerfetzt durch Glaubersalz, schwefelsaures Ammo-niak, Bittersalz und Alaun, nicht durch Gyps und Schwer-spats