mit Alkalien, Erden und Brennstoff. 5 Z 7
§. 870.
Auf diese auflösende Kraft der Flußspathsaure ge-gen die Kieselerde gründet sich ihre Fähigkeit, in GlaSzu asten. Die Anwendung der Flußspathsaure hierzu, oh-ne daß sie deswegen als eine eigene Saure bekannt war,ist schon ziemlich alt. Man hat dies-Eigenschaft der Fluß-spathsaure besonders vortheilhaft zur Verfertigung derGlaomicrometer benutzt. Das von Hrn. Reims bekanntgemachte Verfahren hierzu ist sehr empfehlenswcrth.
Uebcr eine langst schon bekannte und noch bessere Art durchFlußspathsäure auf Glas zu atzen; von Hrn. Hofr. I> Zocck-,,'.-.nn; m Crelln ckem. Annal. >7Y2. S. II S. 195. AHrn. Reling Verfahren benni Aetzen der Glasmicromctervermittelst der Flußspathsaure; in Hrn.Ioh. Tob. LNaper'sgrimvl. uns aunfül?rl Uncerrickl zur practifchcn Geo--merrie, TH. II- 2 Aufl. S» 612. ff.
§. 871.
Das Verhalten der Flußspathsaure gegen Zirkow-erde, Corundcrdc, und Aujlralerde ist noch nicht be-kannt.
Wechselseitige Verwandtschaften der Flußspathsaureund Kohlensäure gegen Alkalien und Erden.§. 872.
Die Flußspathsaure braust mit den kohlensauren Al-kalien und Erden auf, und treibt aus allen die Kohlen-saure aus.
H. 87z.
Wegen der Unauflöslichkeit mehrerer kohlensaurerund flußspathsanrer Mittelsalze kommen nur wenig Falle
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