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1 (1794)
Entstehung
Seite
536
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5z6 V. Abschn. Mineral. Sauren n. ihre Verbind.

Manns Verwandtschaftstafel aber mir jcner noch naher,als mir der Talkerde.

§. 868.

Mit der Thonerde liefert die Flußspathsanre'einleicht auflösliches, nicht crpstallisirbareS Salz, die fssiß,spardftUire Thonerde (archNa ünorioa 5. öuorstu,?ln!Z^ K.'ml-? die beum Abrauchcu

eine zähe, gnmmigte Masse liefert, und einen süßlichtenGeschmack besitzt, deren übriges Verhalten aber sonstnechnicht aehörig erforscht ist. Nach der Analogie mir an-dern Sauren zu schließen, ist die Flußspathsänre mit derThonerde wahrscheinlich entfernter verwandt, als mit dmübrigen alkalischen Substanzen.

Flußspachsaure und Kieselerde.

§. 86y.

Die merkwürdigste Eigenschaft der Fsiisispathsaureist die, daß sie die Kieselerde auflöst, welche sonst denkeiner andern Saure angegriffen wird, und welche aufnassem Wege nur von den feuerbeständigen Alkalien auf-gelöst erhalten werden kann. Die Kieselerde benimmtaber der Flußspathsänre die Eigenschaften einer Säurenicht, und verwandelt sie in kein Mittelsalz. DurchVerdünnung mit Wasser wird die Auflösungskraft derFlußspathsänre darauf sehr geschwächt, und daher rührtdie Absttzung der Kieselerde aus der Flußspathfäure bryder Destillation aus gläsernen Gefäßen, wenn diese vomWasser eingesogen wird. Verdünnte Flußspathsäurewirkt daher auch nur langsam auf das Glas. Am stärk-sten löst sie die Kieselerde in der Dampfgestalt auf. Ausder Auflösung der Kieselerde in der wässerigen Flußspath-säure sähe Bergmann nach einigen Jahren dem Bcrz-crvstall ähnliche Crystallisationcn entstehen,o^ukl. Vol. 11. S. ZZ.

§. 87°.