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1 (1794)
Entstehung
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534
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5Z4 V. Abschn. Mineral. Sauren u. ihre Verbiß

arten auf, was er sonst für sich allein nicht vermag. Ebenwegen dieser seiner Wwkuna, das Schmelzen andererErd- und Steinarten zu befördern, bedient man sich fei-ner im Hüttenwesen als Fluß, oder als Zuschlag. Bcyeiner gelinden Erwärmung, auch schon ohne das Feueruiimittelbar zu berühren, leuchtet er im Dunkeln; durchvollkommenes Durchglühen verliert er diese Eigenschaftganzlich. Wahrscheinlich rührt diese phoöphorescircndeEigenschaft von anhängendem Phtogistou her.

§. 864.

Aetzendes feuerbeständiges Alkali kann weder aufnassem Wege durch Digeriren und Kochen, noch auftrockncm Wege durch Schmelzen dcnFlußspath zersetzen.Hingegen schlägt das Kalkwasser aus dem flußsparhsaurmGewächs-und Mincralalkali sogleich einen wiederherge-stellten Flußspath nieder, und wenn man diese Neutral- lsalze mir ungelöschtem Kalke und Wasser kocht, so blei- >ben endlich bloß die 'Alkalien in ätzender Gestalt in derAuflösung. Die Flußsparhsäure ist also näher mit derKalkerde, als mit den feuerbeständigen Alkalien verwandt,und unterscheidet sich auch hiedurch hinlänglich von der >Kücheusalzsäure.

§. 865.

Wenn man aber den ganz zart geriebenen Flußspathmit kohlensauren feuerbeständigen Alkalien und Wasserlange Zeit digerirt oder kocht; oder mit doppelt soviel,dem Gewichte nach, kohlensaurem feuerbeständigen Alkaliim mittelmäßigen Feuer fließen läßt, so geht die Fluß-spathsäure an das Alkali und dieKalkerde des Flußsparhesbleibt, nach dem Auslaugen mit kochendem Wasser, alsrohe Kalkerde zurück. Diese Zersetzung erfolgt hier bloßnach den Gesetzen der doppelten Wahlverwandtschaft,und widerspricht gar nicht dein vorher (§. 864.) ange-führten.

866.