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1 (1794)
Entstehung
Seite
532
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5Z2 V. Abschtt. Mineral. Sauren tt. ihre Verbind.

h. 860.

Mit dem Mineralalkali giebt die Flußspathsaurekleine, länalichte, viereckigte Crystalle, von einem bitter-lichen Geschmacke, welche sich im Wasser schwer auflö-sen lassen, und im Feuer vecknistern. Wenn das fluß,spatHläurc Mtncralaikalt (tesrrum stuciricum, ^icz.Ii minc-raw iluaratum, k'lusz loäae, c/s

mit kieselartiger Flußspathsaure bereitet ist, so gicbt esnur ein gelatinöses Gemenge bcym Abtauchen, und hin-terlaßt im heftigen Feuer die Kieselerde mit dem Melizu einem Glase vereiniget, welches wegen des vielen Al-kali zur Kieselfeuchtigkeit werden kann. Bergmannstellt in seiner Verwandtschaftstafcl der Flußspathsauredas Gcwachsalkali vor dem Mineralalkali.

§. 861.

Aus der Vereinigung der reinen Flußspathsaure mitdem Ammoniak entspringt der Flusttpathsalmtak oderdas flustsparhfäure Ammoniak (^mmoniacnm jwo-ricnm, alksli volstile üuaratum, ?Iug5 ammaniac!,der wie schwefelsaures Ammenickschmeckt, zu kleinen prismatischen Crystallen anschießt,und Feuchtigkeiten aus der kuft anzieht. Er laßt sichsublimsten, und hat, nach Hrn. VOwgleb, noch die Ei-genschaft, auf die Kieselerde des Glases auf nassem Wegezu wirken, und es aufzulösen. Wahrscheinlich hat dasfeuerbeständige Alkali des Glases auch Antheil an dieserWirkung. Beide feuerbeständige Alkalien zersetzen denFlußspathsalmiak, und entbinden das Ammoniak.

Flußspathsaure Mittelsalze. Flußspath»

362.

Mit der Kalkerde Verbinder sich die Flußspathsaurezu einem ganz unauflöslichen Mittelsalze, das daher

auch