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1 (1794)
Entstehung
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322
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z 2 2 V. Abschn. Mineral. Sauren u. ihre Verbind»

eignet. Man muß also der reinen Kalkerde auf nassemWege allerdings eine nähere Verwandtschaft zu derSchwefelsaure zuschreiben, als den feuerbeständigen undflüchtigen Alkalien.

Schwefelsaure Talkerde oder Bittersalz.

H. 499-

Die Talkerde wird von der Schwefelsäure leichtaufgelöst. Auch bey einer ziemlich schwachen Verdün-nung mit Wasser erhält man eine klare Auflösung, undes erzeugt sich kein solcher Niederschlag, als bey der Auf-lösung der Kalkerde in eben dieser Säure (§. 48z.).Man erhält vielmehr, bey getroffener Sättigung, durchsAbrauchen und Crvstallifiren der Auflösung, ein dmSelenit ganz verschiedenes Salz, welches in den Offici-um Bittersalz, Epssmsaiz, englisches purgirsii;(!'al l^ploncksitts, lal cntlwrticum un^Iiennum, sms-rum), nach dem System aber schwefelsaure oder vi?trisljaure Talkerde ttichlmriLn s. vicrio-

lata, tulplmz msZnesiw, genannt

wird.

§. ZOO.

Dies Mittelsalz hat einen sehr bittern, etwas küh-lenden Geschmack, und schießt, bey gehöriger Behand-lung, in schönen regelmäßigen, vierseitigen, glatten,gleichseitigen Säulen an, welche sich in dachförmige oderzweyseitige Endspitzen endigen. Die Crystalle verliert»in der Wärme ihre Durchsichtigkeit, unv zerfallen end-lich in ein weißes Pulver, wegen des Verlustes des Ery-stallenwasscrs. Die Crystalle enthalten nach Ber^manu 0,19 Talkerde, o,zz Schwefelsäure und 0,48Wasser.

H. 5°l.