mit Alkalien, Erden und Brennstoff, z 2 z
H. ZOt.
Die schwefelsaure Talkerde ist im Wasser sehr auf-löslich, Bey der Mittlern Temperarur nimmt dies et-was mehr als die Hälfte von dem crystallifirtcn Salzeauf; vom siedenden Wasser aber werden nur o,666 zurAuflösung desselben erfordert. Es laßt sich daher auchdurcbö Abkühlen crystallifiren. Bey dem Abrauchcn derAuflösung darf man dieses nicht bis zum Hautchen fort-setzen, weil sonst alles , wegen der leichten Auflösbarkeitdes Salzes in der Hitze, nachher bcym Erkalten zu einemSalzklumpen gerinnt. Am besten erhalt man die Cry-stalle, wenn man das Abtauchen nur so lange gelindefortsetzt, bis ein Tropfen davon auf einer kalten Flachenach wenigen Minuten anschießt. Durchs unmerklicheAbdunsien lassen sich bey größern Salzportionen die schön-sten Crystalle hervorbringen. Das verkätifliche Bittersalzbestehet aus kleinen nadelförmigen Crystalien, welche durchdas Umrühren der zum Crystaliisiren fertigen Lauge er-halten worden sind. Es hat auch einigen Hang zum Zer-fließen, und dies rührt von einem noch dabcy beflndlichenfremdartigen Salze (salzsaure Talkerde) her.
502.
Zn der Hitze zergeht die crystallinische schwefelsaureTalkcrde in ihrem Crystallenwasser; sie schäumt stark auf;trocknet aus, und schmelzt dann erst in einer sehr starkenGlühehitze, ohne die Saure fahren zu lassen. Die eal-cinirte schwefelsaure Talkerde verschluckt das Wasser be-gierig, verhärtet damit, und löst sich erst nach und nachwieder auf. Bey der Vermischung derselben mit demWasser erzeugt sich Warme.
K- 50z.
Die schwefelsaure Talkerde sindek sich auch häufigNatürlich, besonders in mineralischen Wässern, wie
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