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1 (1794)
Entstehung
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321
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mit Alkalien, Erden und Brennstoff. 321

zusammen kalt digerier, das Gemenge öfters umrührt,und dann nach mehrern Tagen auslaugt, wo die Kalk-erde des Gypses im kohlensauren Zustande übrig bleibt,und das Ammoniak, wenn eS Gyps genug augetroffenhat, ganz in schwefelsauren Ammoniak verwandelt wor-den ist. Durchs Abtauchen und Crystallisiren kann manden etwa dabey befindlichen Gyps aus der Auflösung ab-scheiden.

§. 497-

Bey Vergleichung der vorher 49z. 494.) er-wähnten Zerlegung der schwefelsauren Neutralsalze durchKalk mir der eben angeführten (h. §. 495 .496.)!?^ Gyp-ses durch kohlensaure Alkalien scheint es, daß eine wech-selseitige Verwandtschaft der Schwefelsaure zu den Alka-lien und zu der Kalkerde stattfände. Allein der anschei-nende Widerspruch fällt weg, wenn man einfache Wahl-verwandtschaft von der doppelten gehörig unterscheidet.Denn bey der Zersetzung des Gypses durch kohlensaureAlkalien ist die Kohlensaure mit in Anschlag zu bringen,gegen welche die Kalkerde eine starke Verwandtschaft be-sitzt, und die Summe dieser anziehenden Kräfte der Kalk-erde zur Kohlensäure und der Schwefelsäure zu den Al-kalien ist stärker, als die Anziehung zwischen der Schwe-felsäure und Kalkerde allein. Es erfolgt also hier dieZersetzung, welche durch einfache Verwandtschaft sonstnicht bewirkt wird.

§. 498-

Reine Alkalien, feuerbeständige sowohl, als flüch-tiges, schlagen daher aus der Auflösung des Gypses inWasser die Kalkerde nicht nieder; freylich dann wol,wenn man die Vermischung an der Luft stehen läßt, wodie Alkalien Kohlensäure anziehen, und wo sich also nunwegen der letztern eme doppelte Wahlverwandtschaft er-Veens Thenu't. I. Th. K eignet.