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1 (1794)
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320
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KW

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32O V.Wschn. Mineral. Sauren u. ihre Verbind.

§. 4? 4.

Aus dem schwefelsauren Ammoniak entbindet die ge-brannte Kalkerde sogleich das Ammoniak in ätzender Ge-stalt, und sie vereiniget sich mit der Schwefelsaure des-selben zum Selenit. Kohlensaure Kalkerde bewirkt we-gen der Kohlensäure, die von dem Kalk stark angezo-gen wird, keine Zersetzung des schwefelsauren Ammoniaksauf nassem Wege; auf trocknen: Wege hingegen, in derHitze, scheidet sie das Ammoniak als kohlensaures ab;aber hier wirkt auch offenbar die Hitze zugleich mit.

§. 495.

Wenn man aber z Theile fein geriebenen Gyps mirz bis 6 Theilen kohlensaurem feuerbeständigen Alkaliwohl vermengt, und zusammen einige Stunden lang ineinem Schmelztiegel gelinde calcinirt, so läßt sich nachdem Erkalten aus der klar geriebenen Masse mit sieden-dem Wasser ein wirkliches, obwol mit Alkali übersetztes,schwefelsaures Gewächsalkali oder Mineralalkali auslan-gen, je nachdem das Laugensalz beschaffen war; und dieKalkerde bleibt als kohlensaure Kalkerde im Seihezeugezurück. Auch auf nassem Wege läßt sich durch Kochendes kohlensauren Alkali's und Gypses mit Wasser dieserzerlegen, und die Kalkerdc desselben als kohlensaure Kalk-erde abscheiden. Daher werden die gypshaltigen O.uell-und Brunneuwasser vom kohlensauren feuerbeständigenAlkali getrübt.

§. 496.

Auch das kohlensaure Ammoniak zersetzt auf nassemWege den Gyps, und schlagt aus der Auflösung dessel-ben im Wasser die Kalkerde, als rohe Kalkerde, nieder.So läßt sich auch schwefelsaures Ammoniak verfertigen,wenn man eine Auflösung des kohlensauren Ammoniaksmit feingepulvertem Gypse, in wohl verschlossenen Gefäßen

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