mit Alkalien, Erden und Brennstoff. ? 15
opusc. Vol: III- S. ag6. okkervst.
?om. XVI. S. Z6Z-
H. 4«4-
Wenn man das schwefelsaure Ammoniak mit einemfeuerbeständigen Alkali zusammcnreibr, so wird jenes zer-setzt, und es entwickelt sich sogleich das 'Ammoniak, weildie Schwefelsaure naher mir dem feuerbeständigen, alsmit dem flüchtigen Alkali verwandt ist. Wenn manätzendes feuerbeständiges Alkali damit vermischt, so ent-wickelt sich durch eine einfache Wahlverwandtschaft dasflüchtige Alkali ebenfalls wieder in ätzender Gestalt. Istjenes aber kohlensauer, so geht durch eine doppelte Wahl-verwandtschaft dieses mit der Kohlensäure verbunden alskohlensaures Ammoniak über. Nach Wenzel wird durchdas schwefelsaure 'Ammoniak das gemeine Glas zersetzt,wenn man es darauf tragt, wenn dies im Flusse ist:das Ammoniak verfliegt nemlich, und die Schwefelsäureverbindet sich mit dem feuerbeständigen Alkali des Glases,wodurch die Kieselerde abgeschieden wird.
U?cn?els Einleitung in die höhere Chimie, §. iz6.
Schwefelsaure Mittelsalze. Schwefelsaure Kalkerdeoder Gyps.
§. 485.
Die Kalkerde wird von der Schwefelsaure mit oderohne Aufbrausen aufgelöst, je nachdem sie kohlensaueroder gebrannt ist. Die Verbindung, welche nach vollen-deter Sättigung daraus entstehet, hat kaum einen merk-lichen Geschmack, und ist sehr schwerauflöslich, so daß,wenn man die Schwefelsaure nicht mit sehr vielem Was-ser verdünnet hat, der größte Theil davon sich sogleich beyseiner Entftehung^niedcrschlägt. Wenn man aber rechtsehr verdünnte Schwefelsäure anwendet, oder sie zum
Kalk-