Zi4 V.Abschn. Mineral. Sauren u. ihre Verbind.
kühlen crystallisircn. Die Crystalle werden aber amschönsten durch die unmerkliche Abdünstung der Lauge.Es enthalt in seiner Crystallengestalt nach Airrvano,4ZSchwefelsaure, 0,40 Ammoniak, und 0,18 Crystallm-wasser. An der Luft sind die Crystalle bestandig.
§. 482.
Wegen der Menge des Crystallenwassers und derleichten Auflöslichkeic des Salzes in der Hitze zergehetdies Salz bey einem maßigen Feuer; es trocknet aber- nach dem Verluste seines wasserigten Theiles aus. NachZAorc laßt es sich unzersetzt in starkerHitzck-cZfsublüuimi;nach kiVeber, Gage und Comette aber trennt sich zu-erst das Ammoniak von der Schwefelsaure, und diesebleibt wegen ihrer größern Feuerbestandigkeit spater zu-rück. Auch nach Baume ist es halbflüchtig; und Formcro? bemerkte, daß ein Theil des Salzes sich sublimiric,ein anderer feuerbeständiger aber zurückblieb.
' l^ott recliercbes tur 1e melsu^e ä'uu acille äe vltriol svec1e tblmlac, ec tur les proäults, gui eu relülteut; in denAls?». cke /'arnck. cke Lcr/i», 1782. S. 54.; übersetzt im-Hamburg. Magazin, B. XV. S. 227., und Crcllsneuem chcm. Archiv, Th. V. S. 146. Mcbers neu ent-deckte Natur und Eigenschaften des Kalks, S. lg.
Zülemeiis äs Lbimls, Vol. II. 4 Lciit. S. 94.sunlyss cd'uuigue, 4'. I. S. z66. Lornette übcrtGlnu-ders Salmiak, aus den 4/cm. ckc /'ncsck. rc>!/. /c. 1784S. 7Zi. ff. übcrftyt in Lretls Annalcn, 1789- B- ll.S. ZZ2. ff.
§. 48z.
Dies Ammsniakalsalz soll sich übrigens auch natür-lich, in der Nachbarschaft der Vulkane, besonders desVesuvs, nach Herrn Sage sinden; allein Herr Bergsmanu hat dies etwas zweifelhaft gemacht. Auch soll esin den mineralischen Seen von Toscaua, und an derOberflache der Erde bey Turin gefunden werden.