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1 (1794)
Entstehung
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312
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zi 2 V. Abfthn. Mineral. Sauren u. ihre Verbind.

alkali, nnd man kann sowol durch reines als kohlensauresGewachsalkali das Glaubersalz zersetzen. Im erster»Fall geht eine einfache, im letzter«, wegen der Luftsaure,eine doppelte Wahlverwandtschaft vor. Man kann aufdiese Art das Mineralalkati aus dem Glaubersalz wohl-feil und rein gewinnen, wenn man nach Herrn Görrlmgacht Theilc unzerfallcnes Glaubersalz und Theile ge-reinigte Pottasche zusammen im Wasser auflöst, und zumCrystallisiren hinstellt. Das entstehende schwefelsaureGewachsalkali schießt wegen seiner Schwerauflöslichteitzuerst an, und das abgeschiedene Mineralalkali nachher,das man durch wiederholtes Auflösen und Crystallisirennoch mehr reinigen kann. Der Prozeß gelingt am bestenin der Frostkalte. Durch atzendes vegetabilisches Alkaliwird auch das mineralische des Glaubersalzes atzend ab-geschieden, das sich als ein solches freylich nicht crystallisirt.

Gailling verbesserte Operationen, S. 47.; dessen chem. Versu-che über den Salmiak, S. iz6.

§. 479.

Das Glaubersalz findet sich auch im Mineralreichenatürlich, manchmal an der Oberflache der Erde aus-witternd, besonders aber in mineralischen Wassern. Ausmehreren Salzsoolen kann man auch wirklich mit Vortheildas Glaubersalz zur Winterszeit durch Crystallisiren aus-scheiden , wo es sich aber erst aus Gyps und Kochsalz inder Frostkalte erzeugt, wovon m der Folge beym Kochsalzgehandelt werden wird. Eben so gewinnt man fetzt dasGlaubersalz auch aus dem Pfanncnstein der Salzsoolennach der ahnlichen Zersetzung desselben, auf eine sehrwohlfeile Weise; und bekömmt es als Nebenproduct bei)einigen andern Salzbereitungen im Großen. Das durchsAbrauchen mancher Gesundbrunnen zu erhaltende Salzgehört ebenfalls hieher; wie das llll spsritivum ssriäori-ciguum, das Carlöbader Salz (lul tkormarnm Laroli