Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
311
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mit Alkalien, Erden und Brennstoff, z i -

dein zerfallenen Salze, wegen seines verlornen wasserig-ten Theiles, kaum H von der erforderlichen Menge descrystalliuischcn anzuwenden sind, und in dieser geringemMenge eben das dadurch bewirkt wird, was das crystal-linischc in der großer« thut. Das zerfallene Glauber-salz schmeckt nicht sowol kühlend, als vielmehr etwas er-hitzend. Die Ursach laßt sich leicht aus dem obigen<ch. 21Z. 2.) einschen: denn es verschluckt und bindet dasWasser wieder sehr begierig; aus ick Theilen des letzter«und einem Theile des erster« entsteht beym Zusammen-rühren eine feste Gerinnung.

§. 477»

Im Feuer laßt dies Neutralsalz seine Saure kei-«esweges fahren; es wird aber endlich in starker Gluthverflüchtiget, ohne zersetzt zu werden. Das geschmolze-ne Glaubersalz laßt sich durch Auflösen im Wasser undCrystallisiren wieder, wie gewöhnliches Salz, darstellen.Auf die Kieselerde zeigt das Glaubersalz im Flusse aller-dings auflösende Kräfte, und liefert damit, bey etwagleichen Theilen im trockne« Zustande zur Kieselerde ge-setzt, in starker Hitze, ein völlig durchsichtiges, hartesGlas. I« der That wäre es der Mühe werth, zu un-tersuchen, ob man das Glaubersalz zur Bereitung desgemeinen weißen Glases anwenden könnte, welches we-gen der Wohlfeilheit und Menge, in welcher man diesSalz als Nebcnproduct bey verschiedenen noch anzufüh-renden Salzbereitungen im Großen erhalt, vorthcilhaftseyn würde.

§. 478-

Das schwefelsaure Mineralalkali laßt sich auf eineahnliche Art, wie das schwefelsaure Gcwachsalkali, mitSchwefelsaure in der Hitze übersättigen (§. 472.). DasM-ncralalkali ist übrigens nach Bergmann mit derSchwefelsaure nicht so nahe verwandt, als das Gewächs-

^ 4 alkali,