z 04 V. Abschn. Mineral. Sauren u. ihre Verbind.
fließt sehr leicht an der Luft und in der Warme; es löstsich im Wasser mit sehr starker Erhitzung auf; schmecktsehr sauer; und liefert nach der Auflösung mit Wasserund nach dem Ausstellen an die Luft eine gewöhnlicheSchwefelsaure; sowie auch mit der Zeit, wenn es innicht wohl verschlossenen Gefäßen aufbewahrt wird, dierauchende Eigenschaft ganz verloren geht. Man hebteck am besten in einem Glase mit eingeriebenem Stöpselauf, worein es aus der Vorlage gegossen werden kann,nachdem man diese erwärmt, und das Salz dadurch ge-schmolzen hat. Am besten stellt man die Destillation desVitriolöles zur Erlangung dieses flüchtigen Wesens imWinter an.
Meters ckem. Vcrfuckc, S. 164. Zöcricharvts ck/m, Er-fahrungen, S. Z- und 45. i/o. (?orlo/>. Vit!'.deLale vitrioll volatili, bielmlk. 1785.4.
H. 464.
Die Verbindungen dieses flüchtigen Vitriolsalzessind noch nicht in das gehörige Licht gesetzt. Mit der inder Holge zu beschreibenden unvollkommenen Schwefel-saure hat es gar leine Aehnlichkeit. Fourcroy's Mei-nung aber, daß es aus der Verbindung der conccntnrtenSchwefelsäure mit dem schwefligtsaurcn Gas entspringe,verdient weitere Prüfung.
De Fourcro)? Erfahrungen über das rauchende Vitriolöl ausSachsen, und über das trockene flüchtige Salz, das mandurch Destillation daraus bekömmt; ans Vcn -te l'-ic.,-oA. /c. 1785. S. Z7Z. ss. überftizl m LrcUs Aimal,1791. B. II. S. z6z. ff.
§. 465.
Braunes Vitriolöl kann man zwar durch das Sie-den in offenen Gefäßen völlig entfärben, und von demrauchenden Wesen befreyen; aber dies Verfahren reicht
nicht