Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
302
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zoa V.Abschn. Mineral, sauren !t. ihre Verbind.

keit kann man daher schwächeres Vitriolöl auch von demüberflüssigen Wässerigten durch behutsames 'AbdampfenoderDestillircn in gläsernen Gefäßen im Sandbade mehrconeentriren und stärker machen, indem das zurückblei-bende viel saurer ist, als das, was in die Vorlage über-gehet. Durch dies Abtauchen in der Hitze kann manauch braunes Vitriolöl weiß machen, und ihm die Ei-genschaft, an der Luft Dämpfe auszustoßen, benehmen.Völlig von allem Wasser bczsseyet, hat man bis jetzt dieSchwefelsäure für sich allein noch nicht darstellen können.

§. 46s.

Weißes starkes Vitriolöl gefriert in der Kälte weitspäter, als das Wasser, und wol erst bey unter c>nach Fahrenheir. Bräunliches, starkrauchcndcs Vitriolölgefriert aber eher, auch wenn es selbst mehr saure Scilz-rheile enthält, als das weiße. Duc d'Afwtt hat gefun-den, daß Vitriolöl, welches schon bey iz° bis ,5°Reaumur gefror, durch die Verdünnung mit einer selbstetwas beträchtlichen Menge Wasser an: Gefrieren gehin-dert wird. Herr Chapra! fand bey eurer ansehnlichenCrystallisation des VirriolölS die Crystalle als plattge-drückte sechsseitige Prismen, mit einer sechsseitigen Py-ramide. Sehr starkes, braunes, rauchendes NordhauserVitriolöl giebt schon bey einer mäßigen Kälte, in wohlverschlossenen Gefäßen, spicßigte Crystalle, die in dcrWärme wieder zerfließen, und auch durch öfteres Oeff-neu dcr Gefäße an der Luft endlich verloren gehen. Vi-triolöl, welches diese Eigenschaft hat, nennt man auchelSüMgcS Vitriolöl (oloum vttnoli Alacials).

Lhapml Bemerkungen über die Crystaliengefralt des VitriolM;aus ven cis /'aeaci. ?'0A. lie, /c. 1784. S. 62z. ff.überscyt in Lociis Annetten, 1790. B. I. S. zzz.ss-

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