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1 (1794)
Entstehung
Seite
301
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mit Alkalien, Erden und Brennstoff, zo i

führen. Wenn endlich bey der stärksten Hitze die Vor-lagen wieder kalc werden, so endigt man die Destillation,die wol 24 bis z6 Stunden dauren kann. Nachdemder Ofen ziemlich wieder erkaltet ist, so nimmt man denKütt von den Fugen der Gefäße behutsam ab, macht dieVorlagen los, und gießt das darin befindliche Vitriolöldurch einen Glastrichtcr in ein gläsernes Gefäß oder inFlaschen von Steingut, die man mir ahnlichen Stöpselnwohl verwahrt.

Z. 459.

Diese aus dem Vitriole durch Destillation gewonne-ne concenrrirte Schwefelsäure heißt auch Nordhäujer-oder Sächsisches Vitriolöl; da hingegen die aus demSchwefel durchs Verbrennen desselben bereitete den Na-men des Englischen Vuriolöls oder des Schrvef'chöls im Handel führt.

H. 460.

Das Vitriolöl ist eine sehr starke Satire, es brenntund atzt in die Haut ein. Die natürliche Farbe desselbenist die weiße; es wird aber durch leicht verbrennliche Sub-stanzen des Thier - und Pflanzenreichs mehr oder wenigerbraun. Diese Farbe hat gewöhnlicherweise das verkäuf-liche Nordhauscr Vitriolöl; das auch an der Luft weiß-graue Dämpfe ausstößt, und einen mehr oder wenigerschwefligten Geruch besitzt, den das welße Vitriolöl nichthat. Zum Sieden erfordert es eine beträchtliche Hitze,die nach Fahrcnheits Thermometer bis zu 546" gehet.Es übertrifft das Wasser an spceifischem Gewicht, unddas eigenthümliche Gewicht eines guten Vitriolöls ist1,800. Freylich findet hierin ein beträchtlicher Unter-schied statt; indem das zuletzt Uebergehendc wegen seinermehrcrn Entwässerung nach Bergmann wol 2,125schwer seyn kann. Wegen der größern Feuerbestandig-

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