-94 V. Mich«. Mineral. Sänren u. ihre Verbind.
sung der Talkcrde in kohlensaurem Wasser die Talkcrde,aber nicht als reine, sondern als kohlensaure Magnesitnieder, indem es nur die überschüssige Kohlensaure anzieht,die das Auflösnngsmittel derselben im Wasser war.
§- 443-
Das Kalkwasser schlagt die Talkerde ans der Aufle«sung im kohlensauren Wasser nieder; es fallet aber diekohlensaure Kalkerde zugleich mit. Die Talkerde kannhingegen der kohlensauren Kalkerde die Kohlensaure nichtentziehen ; und wenn sie die Auflösung der Kalkerde imkohlensauren Wasser trübt, so thuc sie es nur, weil sieden Ucbcrschuß der Kohlensaure, wodurch die Kalkerdeim Wasser aufgelöst ist, an sich zieht: denn die Kalkcrdefallt als kohlensaure Kalkerde.
§. 444-
Man glaubte sonst nach einer unrichtig beurtheiltenErfahrung (§. 440.), daß die Alkalien, besonders aberdas Ammoniak, die Talterde auf nassem Wege auflchmkönnten; allein diese Auflösung erfolgt nicht vom Altali,als Alkali, sondern von der Kohlensäure desselben, diebeym Ammoniak am häufigsten entwickelt werden muß.
Kohlensaure Schwererde.
H. 445.
Die Kohlensaure vereiniget sich auch mit der Schwer-erde, und liefert damit eine Verbindung, die wegen ihmSchweraufiöslichkeit eher zu den Erden, als zu denSalzen gerechnet werden muß. Diese kohlensaure oderlufcchure Gchrvcrcrdc (Larznez Lardonscuz, Aerimpaaiwrola sörat-z, Oi-baimz barzniü, -i«
wird nach dem schon oben angegebenen Verfahrendurch dle Fällung der Schwererde aus der Auflösung in