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1 (1794)
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292
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292 V. Abschn. Mineral. Sauren u. ihre Verbind.

ihm am besten mit einer Auflösung, die zwei) Gran inder Unze enthalt, und die man bis 6cE N. erhitzt, wosie milchigt wird; bcym Erkalten aber löst sich alle nie-dergeschlagene Talkerde wieder auf.

elem. <ke cbim. 4. Uck!t. I'. II. S. 200.

§- 440.

Die Auflösung der kohlensauren Talkerde in dem koh-lensauren Wasser bildet bcmn Äbdunsten ein Hautchen,dosin derThat ein crystallinisches Gefüge hat. Durch unmerk-liches Abdunsten erhalt man kleine nadelförmige Crystalle.Aus dieser Auflösbarkeit ist auch abzuleiten, warum bcymSchütteln des Gemisches, nachdem erstern Zutröpfeln deskohlensauren Atkali's zur Auflösung des Bittersalzes, dieniedergeschlagene Erde wieder verschwindet, und warumdas Kochen des ganzen Gemisches nach vollendeter Prä-cipitirung nöthig ist; weil nemlich die Quantität der zurAbscheidung aus dem Bittersalze nöthigen Menge desgewöhnlichen kohlensauren Alkali's mehr Kohlensaure ent-halt, als die Talkerde aufnehmen kann, die sich dahermit dem Wasser verbindet, und zur vermehrten Auflös-barkeit der Erde beytragt, durchs Kochen aber wieder prä-cipitirt wird. Man trifft deswegen auch, wenn man dieVermischung des aufgelösten Bittersalzes mit dem kohlen-sauren Alkali ruhig stehen laßt, oft den Niederschlag ineiner crystallinischen Form an, und Hr. Proust bemerkteauf diese Art weiße, undurchsichtige, prismatische, he-xaedrische, abgestumpfte Crystalle. Man erhalt dieseCrystallisation der kohlensauren Talkerde nach Hrn. Fourecroy am besten und gewissesten, wenn man die verdünnteAuflösung des Bittersalzes im Wasser durch kohlensauresAmmoniak zersetzt, wobey kein Niederschlag in der Kaltegeschieht, weil wegen des Ueberschusses der Kohlensauredie kohlensaure Talkerde aufgelöst bleibt; und diese Ver-mischung der unmerklichen Verdunstung der überschüssigen